Sonntag, 18. Februar 2018

Genns Bischofswort: Einen Schlussstrich unter einen alten Streit ziehen, könnte gut zur österlichen Bußzeit passen

Das Bischofswort zur österlichen Bußzeit von Bischof Dr. Felix Genn wurde am heutigen 1. Fastensonntag auch in meiner Pfarrkirche verlesen. Der Münsteraner Bischof griff das Motto des diesjährigen Katholikentages auf, der in diesem Jahr in Münster stattfindet. Es lautet "Suche Frieden!" Bischof Felix griff die lange Tradition der beiden Friedensstädte Münster und Osnabrück auf, in denen der Friedensvertrag zum 30-jährigen Krieg von 1618-1648 aufgegriffen wurde. Auch damals seien die Konflikte unter den Konfessionen wesentliche Ursachen für den damaligen Konflikt gegeben. Auch heute sei der Friede bei uns brüchig.
"Den Frieden zu suchen, ist eine ständige Aufgabe, die freilich nicht nur den Verantwortlichen in der Politik gestellt ist, sondern jeden Einzelnen von uns" (Bischof Felix Genn)
Bischof Felix ermutigt jeden einzelnen, einen eigenen Friedensvertrag zu entwerfen und zu versuchen, unter alten Streitereien "einen Schlussstrich zu ziehen und damit den Konflikt durch gute Vereinbarungen und Verzeihung zu beenden". Er könne sich aber auch vorstellen, dass der eine oder andere vergeblich versucht habe, sich um Frieden zu bemühen. Diesen Menschen empfahl er, "wenigstens darüber nachzudenken, ob nicht ein Gebet auf dem Friedensvertrag stehen könnte." Ein Gebet, in dem wir Jesus bitten, alles aus unserem Herzen wegzuräumen, das unsererseits im Wege steht. Eine weitere Möglichkeit sei es darauf zu schauen, was uns unzufrieden macht. Das ganze Hirtenwort kann man im Video unten ansehen.

 

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