Sonntag, 26. November 2017

Christkönigsfest. Punkt!

Das Kirchenjahr geht zu Ende. Zeit, auch über das zeitliche Ende nachzudenken. Mich hat es in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigt. Eine liebe Angehörige ist verstorben. Wenn ich ihr Bild betrachte, ist sie mir noch sehr gegenwärtig. Als Christ bin ich gewiss, dass sie nach Ende ihres irdischen Daseins nicht tot ist. Der Tod ist nicht das Ende, sondern Übergang zum ewigen Leben.

Das heutige >Evangelium (Matthäus 25, 31-46) kündigt aber das Weltgericht an. das jedem von uns trifft, wenn wir an der Schwelle vom Tod zum ewigen Lebens stehen. Der Herr wird die "Schafe" von den "Böcken" scheiden. Letzteren droht die Verdamnnis, ersteren winkt das (Himmel)-Reich, das für sie bestimmt ist.

Wozu gehöre ich, zu den "Schafen" oder den "Böcken"? Habe ich auf den Herrn "gehört", war ich gehorsam? War der Herr Jesus Christ unser König? Oder habe ich mich über seinen Willen hinweg gesetzt, sein Angesicht nicht im Nächsten entdeckt? Die Gewissensprüfung am Ende des Kirchenjahres lädt uns ein, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen und uns im Advent reinen Herzens auf die Ankunft und Wiederkunft des Herrn vorzubereiten.


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