Samstag, 7. Januar 2017

Das "Mehr" am Fernseher: Die "MEHR 2017"

Dr. Johannes Hartl, der Gründer
des Augsburger Gebetshauses in Aktion
Die "MEHR" ist ..., ja was ist die "MEHR" eigentlich? Auf der Veranstaltungshomepage wird die "MEHR" als ein "Ereignis" bezeichnet, an dem mehr als 8000 Menschen mit unterschiedlichem konfessionellen und spirituellen Hintergrund teilnehmen. Drei Tage lang wird Jesus angebetet, der Lobpreis verstummt nicht. Auch finden spirituelle Vorträge statt. Die Vorträge des Leiters des Augsburger Gebetshauses Dr. Johannes Hartl höre ich immer wieder sehr gerne an.

Außer ihm halten in diesem Jahr auch weitere Redner Ansprachen, darunter der Prediger des päpstlichen Hauses Cantalamessa. Ich kann in diesem Zeitraum nicht in Augsburg sein. Aber es wird auf dem You Tube Kanal des Gebetshauses ein Livestream von der Veranstaltung gesendet. Heute mittag kam der lange gehegte und bislang immer wieder verschobene Entschluss, mir einen Chromecast zu kaufen. Damit kann man die Sendung auf den Fernseher streamen.

Es dauerte allerdings, bis ich die Tücken der Technik wenigstens so weit überwunden hatte  dass das Video auf meinem Fernseher lief. Leider schaffte ich es nicht, den Ton auf meine Stereoanlage zu schicken. Aber immerhin, es ist schon schöner, wenn man die Übertragungen auf den Fernseher ansehen kann anstatt auf einem Laptop oder Tablet.

Am Nachmittag verfolgte ich die "MEHR" nun am Fernseher. Natürlich ist es etwas ganz anderes, wenn man inmitten einer Messehalle mit Tausenden Menschen zusammen den HERRN anbetet und preist. Aber auch am Fernseher konnte man durchaus die Gegenwart des Herrn spüren. Dazu brauchte man sich nur auf die Einladungen zum Gebet folgen und der Aufforderung sich dem HERRN zu öffnen.

Ich fühlte diesmal sehr deutlich, dass etwas gerade gerückt wurde: Der gemeinsame Lobpreis Jesu vereint alle Menschen, so unterschiedlich sie sein mögen. Seine Gegenwart spürte ich ganz besonders bei der evangelischen (!) Abendmahlsfeier. Dies war für mich insofern interessant, weil ich als Katholik nicht das evangelische Abendmahl empfangen darf, weil dies meine Kirche mir untersagt.

Aus diesem Grund verfolgte ich die Abendmahlsfeier auch nicht bis zum Ende. Aber es war für mich ein deutliches Zeichen, dass Gott über den Grenzen der Konfessionen bei allen Menschen steht, die IHM nachfolgen. ER ist das Haupt und steht über allen Geboten der Kirchen, denen wir letztendlich folgen, um IHM gehorsam zu sein.

Die Spaltung unter den Christen wird letztendlich überwunden, wenn wir unserer Berufung wirklich gerecht werden, und IHM, unseren HERRN nachfolgen und anbeten. Nur ER kann unsere Zerrissenheit kitten, die Einheit ermöglichen.  Der gemeinsame Lobpreis ist das beste Heilmedikament für die Wunden unserer gespaltenen Christenheit. Beten wir, dass der HEILAND wieder uns vom Kopf auf die Füße stellt, unsere Zerrissenheit heilt und wir lernen, SEINEN Willen zu tun.

Das "Ereignis", die "MEHR" ist ein gewaltiger Impuls der Neuevangelisation, getragen von den verschiedenen Gruppen der Christenheit. Es lohnt sich, diesem Ereignis in irgendeiner Form anzuschließen, und wenn dies auch nur das gemeinsame Gebet vor dem Fernseher ist. Berichte über die "MEHR"  gibt es schon auf Kath.net. Da einige Blogger in Augsburg sind, gibt es bestimmt bald auch noch weitere Berichte im Internet.

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    zu erwähnen sei noch, dass Johannes Hartl und sein Team keineswegs die Unterschiede der Konfessionen wegwischen will. Er predigt, dass die Liebe den anderen eben so akzeptiert, wie er ist und glaubt.
    Ab 2016 ensteht in Augsburg sein "Mission Campus", ein Evangelisationszentrum, das zum Motto hat: Zukünftige Leiter (in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Religion) müssen betende Leiter sein. Die ganze Anlage wurde mit 0 Euro begonnen und sie wird allein durch Spenden finanziert. Gott wird sich um sie sorgen, wenn sie seinen Segen hat.

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