Samstag, 24. Dezember 2016

Die Weihnachtsbotschaft verändert diejenigen, die sie hören und an ihr glauben

Im Pfarrbrief unserer Pfarrgemeinde wurde die Frohe Botschaft von Weihnachten auf den Punkt gebracht. Da dieser Text so lesenswert ist, teile ich ihn mit den Lesern in meinem Blog, denen ich von Herzen Frohe Weihnachten wünsche:

Liebe Schwestern und Brüder!

Das Lukasevangelium überliefert uns den Gesang der Engel für die Hirten auf dem Feld bei Bethlehem. Die Engel singen das „Gloria“ für diejenigen, die gerade die Botschaft gehört haben, dass der Retter der Menschen da ist, den sie allerdings noch nicht aufgesucht und angebetet haben. In vielen Messfeiern singen auch wir dieses „Gloria“, um mit allen und für alle in den Gesang der Engel einzustimmen und zu zeigen, dass wir als Gemeinde versammelt sind, um Jesus Christus aufzusuchen und anzubeten: er ist in der Feier der Messe auf besondere Weise da und anders als sonst in der Welt – im Wort und im Sakrament.

Das „Gloria“ sagt, worum es dieser Feier der glaubenden Menschen geht: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“

Die Botschaft von der Ankunft des Retters verändert die, die diese Botschaft hören. 
Die Botschaft von der Gegenwart Gottes verändert die, die mit diesem Retter leben. 
Sie ehren Gott: sie loben und danken ihm für das, was er getan hat. 
Sie leben den Frieden; das ist etwas anderes, als friedlich zu sein, weil alle bis an die Zähne bewaffnet sind mit Worten, Taten und Material. 
Sie erkennen die paradoxe Lebensart, die der Friede fordert, und können mit Blick auf Jesus Christus die scheinbaren Gegensätze auflösen:

  • Den Frieden zu leben – inmitten des Unfriedens. 
  • Zu glauben, zu hoffen, zu lieben 
  • umgeben von Unglaube, Hoffnungslosigkeit und Hass. 
  • Gerecht, tapfer, klug und maßvoll zu sein – bei aller Ungerechtigkeit, Feigheit, Dummheit und Maßlosigkeit. 

Frieden wird ermöglicht und gleichzeitig gesichert durch ein Leben aus den Tugenden. 

Der Liedermacher Lutz Scheufler hat in einem seiner Lieder den Weg des Friedens nachgezeichnet:
"Kein Frieden in der Welt ohne Frieden zwischen Völkern.
Kein Frieden zwischen Völkern ohne Frieden im Land.  
Kein Frieden im Land ohne Frieden in den Städten.
Kein Frieden in den Städten ohne Frieden im Haus. 
Kein Frieden im Haus ohne Frieden zwischen Menschen.
Kein Frieden zwischen Menschen ohne Frieden in mir. 
Kein Frieden in mir selbst ohne Frieden mit dem Schöpfer.
Nur Jesus Christ allein gibt dir den Frieden mit Gott. Frieden wird werden, Frieden auf Erden, 
Frieden wird sein, lässt du Jesus in dein Leben ein!" 

Wir wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest voller Frieden und gesegnete Feiertage!

Quelle: Pfarrbrief der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Bakum ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen