Sonntag, 20. November 2016

Mein Abschluss des heilgen Jahres der Barmherzigkeit

Und schwups! Mit dem Christkönigsfest ist nun auch das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wieder vorbei. Auf Barmherzigkeit ist jeder angewiesen. Kein Mensch hat keine Schwächen, vor Gott sind wir alle auch Sünder. Wir sind auf SEINE Liebe angewiesen, In seiner Predigt griff unserer Pfarrer dieses Thema zum Abschluss dieses Kirchenjahres auf und stellte uns vor die Frage, wie sehr wir Barmherzigkeit gesucht und auch in unserem Leben an andere weitergegeben haben. Außer mit dem Sakrament der Eucharistie wurden wir mit dem eucharistischen Segen gestärkt.

Da ich am Vorabend ein lautes, frohes und langes Fest mit meiner Nachbarschaft gefeiert habe, beschloss ich nachmittags, noch einmal die Stille in einer Schönstattkapelle in meiner Nähe zu suchen, um dort im Gebet an der Hand der Gottesmutter zur Barmherzigkeit Gottes geführt zu werden. Als ich die Kapelle betrat, saß eine Schwester und mehrere Menschen zu einer Andacht in der Kapelle. Die Schwester winkte mich herein und bedeutete mir, Platz zu nehmen.

Der Tabernakel stand offen zur Anbetung des Allerheiligsten. Ich ließ mich einfach in die Schönstattandacht mit vielen schönen Gebeten, darunter das Schönstatt-Weihegebet. Die vielen Gedanken kann ich nicht mehr ganz genau wiedergeben, die betrachtet wurden.

 Nach dieser schönen Antwort, dankte ich Gott und der heilgen Gottesmutter, dass sie mich zu diesem Ort geführt hatten und mir auf diese Weise einen runden  Abschluss dieses hl. Jahres der Barmherzigkeit zu schenken. Am kommenden Sonntag ist schon der 1. Advent. Das heißt, wir müssen uns in dieser Woche um unsere Adventskränze kümmern.

Kommentare:

  1. Danke für Ihren schönen,persönlichen Artikel zum Ende des heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Ich habe ihn gerne gelesen.

    Ich selbst habe auch einen Post zum Ende dieses besonderen Jahres erstellt und auf Ihren verlinkt. Sollte das für Sie nicht erwünscht sein,können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen, dann werde ich den Link entfernen.

    Anschauen können Sie es sich sehr gerne unter:


    http://christianflower.tumblr.com/post/153448034722/das-heilige-jahr-der-barmherzigkeit-ein

    Freundliche Grüße
    Sarah

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  2. Vielen Dank, Sarah für ihre netten Worte, die ich gerade eben erst gelesen habe. Ich freue mich sehr, dass Sie meinen Beitrag in ihrem ebenfalls sehr lesenswerten Blog weiterempfohlen haben. Ich werde Sie in meiner Blogliste aufnehmen. Herzliche Grüße, Ihr Georg

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  3. Geehrter Georg,

    durch "Zufall" bin ich gestern wieder auf diesen Beitrag gestoßen und habe Ihre Antwort entdeckt. Auch, dass Sie mich in Ihre Blogliste aufgenommen haben. Das überrascht mich sehr, freut mich und ehrt mich ebenso. Mich beschäftigt immer wieder die Frage, ob mein Blog "katholisch genug" für die Blogözose ist, ob ich als Bloggerin "katholisch genug" bin - daher auch meine Überraschung.

    Ihr Blog ist ein sehr schönes Beispiel für einen im katholischen Glauben verwurzelten Blog, der das Kostbare/Schöne/Besondere am Glauben sichtbar macht und bei dem gleichzeitig die Freude und Frohe Botschaft Jesus Christus spürbar bleibt. Daher freue ich mich wirklich sehr über Ihre Anerkennung, danke Ihnen herzlich und nehme Sie sehr gerne ebenfalls in meine Liste mit auf.

    Herzliche Grüße,
    Sarah

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  4. Liebe Sarah,zunächst noch mal vielen Dank für Ihre netten Worte für ihre netten Worte über mein Blog.
    Jetzt zu ihrer Frage, ob ihr Blog "katholisch genug" sei. Natürlich ist ihr Blog das! Dies liegt schon in der Tatsache, dass unter dem Dach unserer Kirche die unterschiedlichsten Formen der Spiritualität Platz haben. Gerade das macht doch auch die Schönheit unserer Kirche aus. Der eine geht zur tridentinischen Messe, die ich sehr schön finde und der nächste zu Nightfever, Weltjugendtagen oder zu Lobpreisgottesdiensten, was ebenfalls sehr schön und katholisch ist. Alles gehört zur Kirche . Die Bandbreite unserer Kirche ist riesig. Das wird auch durch die vielen katholischen Blogs widergespiegelt, die alle zur Blogoszöse zählen, wenngleich sie nicht alle - wie unsere beiden Blogs - zur organisierten Blogöszese zählen müssen. Wichtig ist es, vor allem aus ganzen Herzen Christ zu sein, Gott zu lieben und Jesus nachzufolgen. LG, Georg

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  5. Lieber Georg,

    so, Ihren Blog habe ich gerade eben bei meiner Liste ergänzt.
    Auch Ihnen nochmals vielen Dank für Ihre Worte und Ihre Antwort auf meine Frage. Ja, ich erlebe auch die von Ihnen angesprochene Vielfalt in unserer Kirche. Vor allem während meines Studiums an einer katholischen Fachhochschule habe ich sie sehr erlebt. Und es ist schön, dass dies unter dem Dach der r.katholischen Kirche möglich ist. Je nachdem, wo, erlebe ich aber auch eine gewisse Regidität und Verurteilung von "abweichenden" als nicht katholisch. Obwohl genau das widerum mancher Orts auch als katholisch gilt. Aber genau das zeigt ja auch die Vielfalt unter dem Dach der r.katholischen Kirche.

    Wie auch immer, mit manchen Fragen möchte ich mich in diesem gerade begonnen Jahr mehr/anders/vertiefter auseinandersetzen, im Gebet, bei der Teilnahme an Gottesdiensten, bei Stay und Pray und in anderen Formen kirchlichen Lebens.

    Ihnen einen gesegneten Sonntag,
    Sarah.

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    1. O ja, was Rigidität und Verurteilung angeht, da bin ich ganz bei Ihnen. Das hängt mit der Verhärtung des Herzens zusammen. Das kenne ich nicht nur in der katholischen Kirche sondern auch in meinem eigenen geistlichen Leben. Wenn sie in der Blogoszöse oder in den katholischen Kreisen auf Facebook oder Twitter sich umschauen, können Sie diese Krankheit überall feststellen. Niemand ist davor gefeit.

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  6. Ja vor dieser "Verhärtung" ist niemand gefeit. Ich schätze mich selbst allerdings so ein, dass diese Gefahr bei mir eher nicht besteht. Ich neige eher zum anderen Pol, der genauso seine Probleme mit sich bringt. Also zu einer sehr großen Weiche und Offrnheit, die manchmal kurzzeitig dazu führt, dass ich in einem Wirrwarr der Meinungen und der hart vorgetragenen Argumente, das aus dem Blick verliere, woran ich glaube, dass ich verwirrt werde und mir Zweifel kommen. Den Mittelweg zu gehen ist die Kunst: standfest im eigenen Glauben zu sein, bei sich bleiben zu können und gleichzeitig Anders Denkenden mit Offenheitent entgegen zu treten und mit einem weichen, mitfühlenden Herz das Leben zu leben.

    Irgendwie bezeichnend und sehr schön, dass wir diese Konversation unter Ihrem Post zum heiligen Jahr der Barmherzigkeit führen.

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