Samstag, 26. November 2016

Der (hl.) Nikolaus als Pausenclown?

Er darf nicht fehlen. Der freundliche alte Mann mit langer Mütze, weißen Bart und rotem lsngem Mantel und verteilt Geschenke an die lieben Kleinen. Moment Mal, ist dies nicht der Weihnachtsmann? So genau weiß das nicht jeder, aber das spielt auch keine Rolle. Es ist der heilige Nikolaus. In der Vechtaer Innenstadt macht er glatt Überstunden. Schon zwei Wochen vor dem eigentlichen Gedenktag des heiligen Bischofs ist er in der Innenstadt und nimmt die Stiefel der Kleinen entgegen, die sie dann am 5. Dezember befüllt mit Schokolade und Co. vom Nikolaus wieder zurück erhalten. Es ist ein geschickter Marketingtrick: Mamma oder Papa oder am besten die ganze Familie müssen gleich zwei Mal in die Stadt. Und dabei fällt ihnen vielleicht auch noch ein Geschenk ein, welches sie einkaufen müssen.

Und auch an anderen Orten taucht der rote alte Mann auf, wo sonst selten an Gott und Religion gedacht wird. Zum Beispiel bei Weihnachtsfeiern von Firmen. Wie wäre es, wenn die Menschen sich an die christlichen Wurzeln erinnern würden, die auf dieser Tradition beruht? Wie wäre es, wenn die ganze Firma mal zu einer hl. Messe gehen würde? Der Weihnachtsmann hat mit Weihnachten so wenig gemein, wie der hl. Nikolaus als Einlagenclown taugt.

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