Sonntag, 29. Mai 2016

Mit dem "Lebendigen Rosenkranz" auf den Spuren Unserer Lieben Frau von La Salette

Heute traf sich unsere Gebetsgemeinschaft "Lebendiger Rosenkranz" zu ihrem halbjährlichen Treffen in unserer Pfarrgemeinschaft. Mehrere Hunderte Christen sind in unserer Gebetsgruppe Mitglied und kamen zum Teil von weit her. Zum Beispiel unterhielt ich mich mit einer Dame, die aus dem 100 km entfernten Telgte im Münsterland in unsere Pfarrei gekommen war.

Das Treffen begann mit einer gemeinsamen Rosenkranzandacht in unserer Pfarrkirche und wir betrachteten den freudenreichen Rosenkranz. Danach stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen im Pfarrheim. Anschließend nahm ein indischer Priester uns auf eine Pilgereise mit in den französischen Marienwallfahrtsort La Salette und erzählt uns die Botschaft der Erscheinung der Gottesmutter in diesem verlassenen Bergdorf in den französischen Alpen. Er ist Ordenspriester der "Missionare unserer Lieben Frau von La Salette" und als Kaplan in unserem Marienwallfahrtsort in Bethen bei Cloppenburg tätig.

Die Gottesmutter erschien den Kindern als weinende Mutter in einem Feuerball und überbrachte ihnen die Botschaft,wie sehr sie daruter leidet, dass die Menschen ihren Sohn ablehnen, verspotten und lächerlich machen, dass sie seinen Namen missbrauchen, dass sie in Lauheit und Gleichgültigkeit ersticken.„Wenn ihr den Himmel nicht sucht, verliert ihr auch die Erde."

Sie ruft zu Bekehrung und Umkehr auf: Die Menschen müssen bereuen, ihr Leben nach dem Willen Gottes ausrichten und auf Gottes Barmherzigkeit vertrauen. Zum Schluss gibt sie den Kindern den Auftrag: „Nun Kinder, teilt dies meinem ganzen Volk mit!"

Die Frau trägt einen Kranz aus Rosen, eine Krone und ein feurig loderndes Kreuz mit einem Hammer an der einen und eine Zange an der anderen Seite des Kreuzes. Der Hammer symbolisiert die Sünden, mit denen wir den Herrn ans Kreuz nageln, die Zange die Bekehrung, die Christus von den Kreuzesqualen löst.

Eine sehr aktuelle Botschaft. weil gerade in unserer Gegenwart so ablehnend über Glauben und Kirche geredet wird, viele Christen nicht mehr den Sonntag heiligen und nicht mehr gebetet wird. Wer nicht mehr in die heilige Messe geht, wer nicht mehr betet, der missachtet den Herrn und nagelt ihn ans Kreuz. Der indische Salettinerpater berichtete uns gleichzeitig über seinen Orden, der auch in Indien beheimatet ist.

Über die Botschaft von La Salette gibt es viele zum Teil irreführende Informationen im Internet. Der Kaplan empfahl uns die Seite http://lasalette.cef.fr/ Leider gibt es diese fanzösischsprachige Seite in Deutsch nur mit einer sehr mangelhaften Google-Übersetzung. Wer gute Angebote im Netz kennt, mag sie mir gerne im Kommentarbereich unten mitteilen.

Statue der Gottesmutter in unserer
Pfarrkirche

Gegend um La Salette

Statuen der Gottesmutter und den Kindern
am Erscheinungsort in La Salette

Das Salettiner-Kreuz, mit dem uns
der Kaplan uns am Ende segnete

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