Sonntag, 3. April 2016

Mein Gotteslob ist für die R(D)eform der Reform bereits präpariert

Ab Fronleichnam gilt eine neue Liedersortierung im aktuellen katholischen Gebet- und Gesangbuch. Ehrlich gesagt, habe ich nicht verstanden, warum die Änderungen unbedingt nötig sind. (Siehe auch meinen gestrigen Blogbeitrag hierzu). Schließlich steht nichts anders als vorher in unserem Gotteslob. Der Not gehorchend, habe ich aber mein Gebetbuch für alle Fälle bereits präpariert, damit ich mich nach Fronleichnam noch darin zurecht finde. Ich hoffe, den Kirchenbehörden fallen nicht noch mehr (notwendige) Umsortierungen ein, denn sonst findet sich wirklich niemand mehr im Gebetbuch zurecht.

in meinem Gotteslob habe ich nun an jeder Stelle handschriftlich notiert,
wo ich nach der "R(D)eform" die Lieder auch weiterhin finde.

Kommentare:

  1. Das war ein Aprilscherz von katholisch.de. War auch als solcher überschrieben - zumindest jetzt im Nachhinein.
    Aber das Verbessern des eigenen Exemplars des Neuen Gotteslobs (NGL) ist an sich keine schlechte Idee.

    Ich weiß nicht, wie Sie z.B. zu den Strichzeichnungen im NGL stehen.
    Der Bischof von Würzburg hat sie als Kunstkenner kürzlich als sehr meditativ gelobt und m.W. sogar in einem Buch ausführlich besprochen.
    Ich finde sie dagegen eher infantil bis doof; mich nerven und stören sie sogar etwas in einem Gebetbuch.
    Da ich mein eigenes Exemplar des NGL besitze, habe ich sie inzwischen weitgehend mit mir wertvollen abgeschriebenen Gebeten überklebt, die im NGL nicht enthalten sind.
    Man könnte stattdessen auch Andachtsbildchen o.ä. nehmen.
    In der Gründonnerstagsmesse fiel mir auf, dass nach Nr. 495 bzw. 496 (Tantum ergo) die weiteren Anrufungen nicht auf der folgenden Seite abgedruckt sind (stattdessen dort eine Strichzeichnung) und erst weiter hinten unter Nr. 592,4 zu finden sind. Das führt dann zu unnötigem hektischen Blättern, wenn man weiter folgen und Antworten will.
    Ich werde das in Kürze in meinem NGL verbessern durch Überkleben der Strichzeichnung auf S. 541 mit einer Kopie der S.678.

    Ist nur eine Anregung meinerseits, wie man aus der Not eines Missstandes eine Tugend machen kann.

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    1. Ich lasse meinen Blogartikel ruhig weiterhin online. Wirklich infantil finde ich, auf einer offiziellen Kirchenwebsite die Leute mit Aprilscherzen zu verdummdeubeln. Kirchenportale sollten nicht zur Unterhaltung dienen, sondern Menschen über Kirche und Glauben informieren. Sie sollten die Botschaft des Evangeliums verkünden.

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