Sonntag, 10. Januar 2016

Bischof Genn fordert "innere Reformation der Gesinnung" und "Belebung"des Bußsakramentes

In seiner Sylvesterpredigt in Münsters St.-Lamberti-Kirche forderte Bischof Dr. Felix Genn zu einer "Umkehr des Herzens" und einem genügsameren und einfacheren Lebensstil auf. Eine solche innere Umkehr sei ganz einfach: "wer im Bewusstsein lebt, dass die Welt ein von der Liebe des himmlischen Vaters erhaltenes Geschenk ist, für den sind Maas, verantwortungsbewusster Konsum, ein Lebensstil, der Formen der Ausbeutung und es exklusiven Besitzes ausschließt, konkrete Arten und Weisen, um eine neue Sensibilität zu entwickeln", sagte der Bischof unter anderem.

Eine solche Sensibilität habe Folgen auf den eigenen Lebensstil, sich mit weniger zu begnügen, zur Enfachheit zurückzukehren und dankbar für alle Möglichkeiten, die das Leben schenkt, zu sein. Eine solche Haltung könne sich auch darin äußern, das Tischgebet neu zu pflegen. Eine gekürzte Dokumentation der Rede kann in der aktuellen Ausgabe der Münsterschen Bistumszeitung "Kirche+Leben" gelesen werden.  Der gleichen Zeitung gegenüber äußerte der Bischof, dass er sich wünsche, "dass wir im Umgang miteinander versöhnlicher und barmherziger werden." Zugleich wünsche er sich eine "Belebung des. Bußsakramentes und innere 'Reformation' der Gesinnung". 

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