Samstag, 12. Dezember 2015

Zur Adventszeit gehört auch der Krippenbau

Heute habe ich unsere alte Familienkrippe vom
Dachboden herunter geholt.
Während woanders bereits jetzt schon der Weihnachtsbaum fertig dekoriert im Wohnzimmer steht, gehört für mich zur Adventszeit, zuerst langsam mit dem Aufbau unserer alten Familienkrippe zu beginnen.

Sie eignet sich hervorragend zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, denn man kann mit ihr die biblischen Szenen darstellen. Zum Beispiel die Herbergssuche, die Geburt Christi mit Anbetung der Hirten oder die heiligen drei Könige. Während der Advents- und vor allem während der Weihnachtszeit eignet sich die Krippe hervorragend als Gebetsort.

Sobald ich sie aufgebaut habe, bete ich jeden Morgen an ihr die Laudes. Besonders in der letzten Woche (ab den 16.12.) wird es besonders stimmungsvoll, wenn man auch die Vesper mit den schönen O-Antiphonen an der Krippe in Erwartung an das Christuskind betrachtet. Mein Weimarer Bloggerkollege bringt gerade täglich sehr schöne Beiträge über die O-Antiphonen. Das Christkind wird aber erst an Heiligabend in die Krippe gelegt. An Weihnachten wird an der Krippe das Weihnachtsevangelium betrachtet.

Der Weihnachtsbaum kommt ebenfalls erst ganz kurz vor dem Weihnachtsfest ins Haus. Ich bin kein Perfektionist. Bei unserer alten Krippe sind leider schon ein paar Figuren zu Bruch gegangen. Die wichtigsten Figuren sind jedoch heile. Christkind, Josef und Maria sowie die heiligen drei Könige. Auch mein Weihnachtsbaum ist nicht überdekoriert. Ein paar Kugeln und vor allem echte Kerzen schmücken meinen großen Baum, der in der Diele steht.

Das wichtigste am Baum ist das Licht, dass den auf die Erde gekommenen Sohn Gottes repräsentieren soll, das Licht der Welt. Wenn der Baum leuchtet, und das ist erst am Heiligen Abend, dann ist Weihnachten. Nur wenn es uns gelingt, wirklich Weihnachten zu feiern, dann wird es zum Fest der Freude und des Friedens. Dazu gehört allerdings, alles zu seiner Zeit zu tun, Advent im Advent und Weihnachten am Weihnachtstag zu begehen. Gebe es Gott, dass uns es auch in diesem Jahr wieder gelingen möge, wirklich den wunderbaren christlichen Kern des Weihnachtsfestes neu zu entdecken,

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