Sonntag, 20. Dezember 2015

Eine besondere Eucharistiefeier! Zwei Männer wurden heute getauft.

Blick auf unsere Pfarrkirche am heutigen frühen Morgen
Am heutigen 4. Adventssonntag wurde die Eucharistiefeier in mehrfacher Weise zu einer Feier der Gemeinschaft. Zum ersten Mal wurden zwei erwachsene Männer in die Gemeinschaft der Heiligen Kirche aufgenommen. Und vier neue Messdiener wurden in die Messdienergemeinschaft aufgenommen.


Auch heute sei es ein besonderes Zeugnis, wenn sich junge Mitglieder unserer christlichen Gemeinschaft bereit erklären, den Dienst am Altar wahrzunehmen, bekundete unser Pfarrer in seiner Predigt. In erster Linie sei Glaube Beziehung mit Gott. Der christliche Glaube lebe davon, dass wir die Beziehung mit Gott pflegen, IHN anbeten. Es sei wichtig, welche Plakate wir an unsere Zimmerwand hängen, wer unser Idol sei. Wir brauchten Vorbilder. Auch Messdiener, die sich zum Dienst am Altar zur Verfügung stellen, seien solche Vorbilder, sagte unser Pfarrer. Dies sei in unserer säkularen Welt keinesfalls mehr selbstverständlich, wo nur noch ein kleines Häuflein überhaupt noch den Weg in die Heilige Messe findet.

 Noch beeindruckender war aber für mich die Aufnahme zweier Erwachsener in unserer Kirche für mich. Welch ein Zeugnis in einer Zeit, in der viele unsere Kirche verlassen, in der unserer Kirche so harter Wind entgegenweht. Unser Pfarrer befragte sie sehr intensiv, ob sie bereit sind, den Glauben der katholischen Kirche anzunehmen. Das darauf folgende Taufbekenntnis von ihnen zu hören war für mich ein so freudenhaftes Zeichen des Advents, wie es nicht schöner sein kann. Anschließend empfingen die beiden Männer von unserem Pfarrer im Auftrag des Pfarrers im Auftrag des Bischofs die Firmung und empfingen auch die Erstkommunion. Der Pfarrer rief die Gemeinde auf, für unsere beiden neuen Pfarrmitgliedern zu beten. Ich bat den Herrn, alle Schutzpatrone, Heiligen und die Gottesmutter, die beiden im Glauben zu stärken und spürte eine große Kraft des Friedens und der Freude dabei. Die beiden sind in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Den einen Mann kenne ich schon lange, er arbeitet in unserem Supermarkt.

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