Mittwoch, 2. Dezember 2015

Anna-Lena | laut&deutlich | Erster Preacherslam in Vechta

Der erste Vechtaer Preacher Slam! Schade, dass ich ihn verpasst habe. Die Idee ist natürlich nicht neu, aber durchaus interessant. Einen Poetry Slam, einem modernen Dichterwettbewerb, habe ich erst vor kurzer Zeit selber einmal erlebt. Ich berichtete für unsere Lokalzeitung von einer Feier der Absolventen landwirtschaftlicher Berufe, auf der der Gastredner einen Agrarslam vortrug. Also ein Gedicht, mit dem etwas Werbung für den Beruf des Landwirtes gemacht werden sollte, dessen Ruf ja so lädiert ist.

Und ein Preacherslam dient eben dazu, das Gebet für junge Leute interessant zu machen. Gebet muss man natürlich einüben. Es ist ein lebenslanger Prozess. mit Gott ins "Gespräch" zu kommen und zu bleiben. Dies gelingt uns allen mal mehr oder weniger. Ein Gebet, besonders, das christliche Gebet, richtet sich immer an eine Person, nie an eine Idee. Es ist auch keine (politische) Ansprache, so habe ich den Beitrag von Jonathan empfunden. Das ist etwas anderes. Ein Gebet, welches sich nicht an Gott richtet, ist kein Gebet. Unten ist das Video von Anna-Lena, die bei diesem Wettbewerb den Publikumspreis gewann. In ihrem Beitrag, den ich durchaus gelungen finde, richtet Anna-Lena ihre Fragen und Bitten an Gott.

Kleiner Nachtrag: bei dem Wettbewerb ging es "erst mal um Predigt im weiteren Sinne", teilte mir das "Offi" in Vechta via Twitter mit. Da habe ich im Wörterbuch doch noch mal nachgeschlagen:  Preach heißt auf deutsch Predigt. Also lag ich ein wenig falsch: selbst eine politische Ansprache kann durchaus zur Gardinenpredigt werden. Danke, liebe Leute vom Offizialat, ich habe etwas dazu gelernt. Auch wenn es "nur" ums Predigen ging, war der Preacherslam dennoch ganz bestimmt eine starke Veranstaltung.

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