Donnerstag, 3. Dezember 2015

Adventszeit, die Zeit der Spendenaufrufe, und ein besonderer Brief

Es gibt wohl keine Zeit, in der man die Herzen öffnen kann, wie in der vorweihnachtlichen Adventszeit. Seit jeher ist es bei den Menschen gute Tradition, nicht nur an die Lieben zu denken und für sie Geschenke zu Weihnachten zu besorgen. Sondern auch an Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Und so flattern jede Menge Spendenaufrufe auf den Schreibtisch. Missio, Adveniat, Caritas und viele bekannte und unbekannte Einrichtungen bitten um Unterstützung. Ein ganz persönlicher Brief landete heute in meinem Briefkasten, vom örtlichen Arbeitskreis Indien.

Den Verein gibt es schon seit mehr als 16 Jahren. Er unterstützt vielfältige Mädchen- Frauen- und Straßenkinderprojekte. Die Indienhilfe unseres Dorfes arbeitet eng mit den Sisters of the Cross zusammen, die ein Haus für Slumkinder und Frauen, die vor der Gewalt von zuhause geflohen, rausgeworfen oder verlassen wurden. Diese Frauen leben häufig schutzlos auf der Straße. Die indische Gesellschaft ist knallhart. Laut Brief der Indienhilfe leben die Sisters of the Cross sehr einfach und leisten gleichzeitig sehr auf sehr vielfältige Arbeit Großartiges, in dem sie Kindern und Frauen Geborgenheit, gesundes Essen und eine Schulbildung ermöglichen.

Da ich die Vorsitzende und einige Akteure gut kenne, darunter dem ehemaligen Pfarrer unserer Kirchengemeinde, ist so ein Spendenaufruf schon was anderes als von anderen Großorganisationen. Dennoch spende ich zur Weihnachtszeit und in besonderen Fällen auch zu anderen Zeiten im Jahr für unterschiedliche Organisationen. Wichtig ist mir auch die Unterstützung von Initiativen, die sich für Neuevangelisierung und Verbreitung des katholischen Glaubens einen Beitrag leisten. Die Indienhilfe habe ich dabei unterstützt, ihre Internetseite aufzubauen. Auch dadurch fühle ich mich ein wenig mit ihr verbunden.

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