Freitag, 13. November 2015

Lektüre zur Gegenreformation: Memoriale von Petrus Faber

Meine neue Lektüre: Memorial von Peter Faber
Im Jahr 2017 wird über all das 500-jährige Jubiläum der Reformation gefeiert. Selbst die katholische Kirche "feiert" mit. Wir dürfen uns auf Gedenkfeiern und gemeinsamen ökumenischen Gottesdiensten katholischer und evangelischer Gläubigen freuen, in denen die Einheit der Christenheit beschworen wird.

Wenn es auf der einen Seite vieles gibt, was uns mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern verbindet, so gibt es dennoch auch Unterschiede, die man aus Anlass dieses gravierenden Einschnitts unserer Kirche unter die Lupe nehmen sollte.

So lädt das Jubiläum der Reformation insbesonders auch  alle Katholiken dazu ein, darüber nachzudenken was eigentlich das Besondere an dem katholischen Glauben ist. Zugleich ist dieser Gedenktag ein guter Anlass über eine Erneuerung des (eigenen) katholischen Glaubens nachzudenken.  Maßgeblichen Anteil an der Reform der katholischen Kirche im Zuge der Reformation hatten die Jesuiten.  Könnten vielleicht die Ideen und die Spiritualität der Jesuiten auch unsere heutige katholische Kirche neu beleben?

Der im Jahre 1534 begründete von dem hl. Ignatius von Loyola begründete Jesuitenorden hatte einen großen Anteil an der Gegenreformation der katholischen Kirche. Dabei ging es darum die Missstände in der Kirche zu bekämpfen und den Glauben zu erneuern. Seit einiger Zeit interessiert mich die Spiritualität der Jesuiten sehr. Können die Jesuiten auch in der heutigen Zeit einen Impuls für die Erneuerung unserer Kirche geben?

Mit dem "Memoriale" von dem hl. Peter Faber habe ich mir nun das dritte Buch erworben, um Antworten auf diese Fragen zu bekommen. Peter Faber war ein enger Gefährte des Ordensgründers, dem hl. Ignatius von Loyola, und der erste Jesuit in Deutschland. Er wurde von Papst Franziskus als heilig erklärt. Auch dies ist ein guter Grund, das Buch zu lesen. Ich werde von Zeit zu Zeit immer mal wieder einige Gedanken aus dem geistlichen Tagebuch von dem hl. Peter Faber auch in diesem Blog veröffentlichen, die ich aus seinem Buch ziehe.

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