Dienstag, 16. Juni 2015

Wetterkapriolen um eine Umwelt-Enzyklika

Von dem Wind um die neue Vatileaks-Affäre (ist es überhaupt eine?) bekommen die meisten Menschen zur Zeit wenig mit. Die Enzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus soll übermorgen offiziell bekanntgegeben werden. Sie behandelt das Thema "Umwelt". Teile davon seien bereits vorher schon veröffentlicht werden, ob wohl es sich nicht um die endgültige Fassung gehandelt habe, erfährt man aus katholischen Medien. So schlimm auch die erneute Indiskretion für Vatikan-Insidern sein mag, es bleibt für die Welt dennoch eine Randerscheinung.

Viel wichtiger ist für die Menschen ist das Thema, welches die Enzyklika behandeln soll. Viele Menschen müssen hungern oder haben kein Zugang zu sauberem Wasser, während in anderen Teilen der Weilt Resscourcen und Rohstoffe hemmungslos verschwendet und die Umwelt vergiftet werden. Dies betrifft irgendwann jeden Menschen mehr oder weniger. Wir sind nun einmal auf das Wetter angewiesen.

Dies merken vor allem die Menschen, die händeringend auf Regen warten. Aber selbst bei uns macht sich das bemerkbar. Selten hat es in Nordwestdeutschland im Frühjahr eine so lange Trockenperiode gegeben. Dringend benötigter Regen für die Obst- und Getreidekulturen, die sich gerade in ihrer wichtigen Wachstumsphase befinden. Dies hat wirtschaftliche Folgen, wenn auch nicht unbedingt für die Verbraucher. Nicht wenige denken nicht weiter, als dass ihre Lebensmittel vom Discounter stammen. Als Christen wissen wir, dass wir jede Frucht unseren ganzen Wohlstand Gottes Gnade verdanken.

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