Sonntag, 28. Juni 2015

Singende Mission im Basketball-Dome

Unser Sängerbundesfest fand dieses Jahr in
einem Basketball-Palast statt.
Als Mitglied im Cäcilienchor erlebe ich immer wieder einige "Highlights". Unser Sängerbundesfest fand in diesem Jahr in einem Basketballtempel statt, im "Rasta-Dome" in Vechta.

Wo sonst Basketballprofis spielen - Rasta Vechta stieg im letzten Jahr aus der BEKO-Basketballbundesliga ab, sang unser Chor mit dreiundzwanzig anderen Chören. Ingesamt wohl an die 800 Sängerinnen und Sänger waren bei diesem Event.

Freitag, 26. Juni 2015

Gebet: Herr, befreie mich ...

"Herr, ich glaube an dich und deine Liebe. Ich vertraue auf dich, du bist der Weg, auf dem ich gehen will. Ich hoffe auf die Macht deines Kreuzes, die mich von allem befreien kann, was mich von dir trennt. Ich liebe dich und sehne mich danach, dass meine Liebe immer echter werde, damit ich deine reine und bedingungslose Liebe nachahmen kann."

Dieses schöne Gebet habe ich hier gefunden

Donnerstag, 25. Juni 2015

Rückschau auf den hl. Johannes den Täufer

Unsere Pfarrei feierte gestern ihr Patronatsfest in einem kleinen aber sehr feierlichen Rahmen. Der "Johannesabend" begann mit einer feierlichen heiligen Messe mit Gloria, zwei Lesungen und natürlich dem Evangelium über die Geburt des Johannes des Täufers und dem Glaubensbekenntnis und der Eucharistiefeier. Am Ende der Messe segnete uns unser Pfarrer mit Weihwasser. Johannes taufte mit Wasser, als Christen sind wir getauft auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Bei der Taufe werden wir Christen zum König, Priester und Propheten gesalbt und in die Welt gesendet.

Dienstag, 23. Juni 2015

Vorausschau auf den Propheten Johannes der Täufer

Morgen (24. Juni) feiert die Kirche das Hochfest der Geburt des Johannes des Täufers. Das Fest wird genau sechs Monate vor der Geburt Jesu gefeiert. Johannes gilt als Prophet, Wegbereiter Christi und Bußprediger an der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund. (Siehe Matthäus 3) Auch heute fordert er uns auf, dem Herrn (Jesus Christus) den Weg zu bereiten, umzukehren und unsere Sünden zu bereuen. Er lädt uns ein, einen Neuanfang im Glauben zu wagen. Eng verbunden ist mit dem hl. Johannes das Sakrament der Taufe, auf welches er verweist. Während er mit Wasser taufte, tauft uns Christus mit dem Hl. Geist.

Johannes der Täufer ist Patron vieler Städte, Ordensgemeinschaften und Kirchen. So ist er auch der Patron der Pfarrgemeinde und Kirche meines Heimatdorfes. Am morgigen Tag feiert unsere Pfarrgemeinde den "Johannesabend" mit hl. Messe und anschließendem Beisammensein im Pfarrheim.
"Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen." (Lukas 1.17)

Donnerstag, 18. Juni 2015

LAUDATO SI' - Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Heute wurde die Enzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus offiziell veröffentlicht. Schon allerhand wurde darüber berichtet. Die Leute konnten es kaum abwarten, bis sie erschien und deshalb wurde die Vorabversion wenige Tage zuvor sogar "geleakt", das heißt ohne Genehmigung veröffentlicht. Gleich picken sich einige die "Rosinen" daraus und veröffentlichen Textausrisse und Zitate. Bei all den Zitaten, die schon am ersten Tag kursieren, sollte man Vorsicht walten lassen. Noch interessanter ist es, welche Passagen der Enzyklika unter dem Teppich gekehrt werden. Dazu muss man sich selber damit beschäftigen anstatt sich von anderen die "Häppchen" vorkauen zu lassen. Am besten also selber lesen und nachdenken, was für das eigene Leben Bedeutung hat. Ich habe sie schon auf meinen Ebook-Reader und PC herunter geladen. Hier geht es zur Webversion oder zum kostenfreien Download (pdf) für den Druck. Zur Einstimmung das offizielle Video zur neuen Enzyklika aus dem Vatikan

Dienstag, 16. Juni 2015

Die Zukunft der überlieferten Liturgie

Seit länger Zeit erhalte ich aus dem schwäbischen Wallfahrtszentrum "Maria Vesperbild" regelmäßig Newsletter per Email. Diesmal landete ein PDF eines Interviews in der katholischen Zeitung "Die Tagespost" mit Erzbischof Guido Pozzo in meine Mailbox. Er ist Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, die den Dialog mit Gemeinschaften führt, welche die alte überlieferte Liturgie feiern. Seit dem Motu Propio "Summa Pontificum" im Jahr 2007 ist die Feier der althergebrachten lateinischen Messe wieder erlaubt. Sie ersetzt aber keinesfalls die übliche heutige Form der hl. Messfeier in der Volkssprache, sondern darf als "außerordentliche Form" des römischen Messritus wieder öffentlich zelebriert werden.

Wetterkapriolen um eine Umwelt-Enzyklika

Von dem Wind um die neue Vatileaks-Affäre (ist es überhaupt eine?) bekommen die meisten Menschen zur Zeit wenig mit. Die Enzyklika "Laudato Si" von Papst Franziskus soll übermorgen offiziell bekanntgegeben werden. Sie behandelt das Thema "Umwelt". Teile davon seien bereits vorher schon veröffentlicht werden, ob wohl es sich nicht um die endgültige Fassung gehandelt habe, erfährt man aus katholischen Medien. So schlimm auch die erneute Indiskretion für Vatikan-Insidern sein mag, es bleibt für die Welt dennoch eine Randerscheinung.

Samstag, 13. Juni 2015

Mein "Vertrag" mit dem heiligen Antonius

hl. Antonius mit einem Franziskanerbruder
(C) Gemeinfrei
Der Antonius von Padua ist einer der Heiligen, die ich oft anrufe. Er soll nämlich helfen, Verlorenes wieder zu finden.  Und weil ich ein wenig schusselig bin, verliere ich häufig mal etwas. Zum Beispiel Schlüssel oder Portemonnaie, oder die Girokarte meiner Bank. Natürlich bete ich zum heiligen Antonius nur im äußersten Notfall, also erst nachdem ich mein Haus bereits komplett auf den Kopf gestellt habe. Nach dem verzweifelten Gebet bin ich jedes Mal dankbar, wenn die Ordnung wieder hergestellt ist und ich gefunden habe, was ich so dringend suchte.

Zum Dank widme ich ihm dann ein Vater Unser. Natürlich ist mir bewusst, dass nicht Antonius meinen Schlüssel wieder "besorgt". Letztendlich ist Gott unser Retter, alles gute kommt von ihm. Aber die Heiligen haben einen guten Draht, weil sie bei Gott sind. Daher dürfen wir sie um Fürsprache anrufen. Antonius ist aber weit mehr als ein Helfer in der Not. Er war zum Beispiel auch ein Bußprediger ..... Für alle, die skeptisch der Heiligenverehrung gegenüber stehen, noch dies zur Erklärung ...

Freitag, 12. Juni 2015

Heiligstes Herz! Liegt Christus mir wirklich am Herzen?

Heiligstes Herz Jesu
(C) Gemeinfrei
Heute feiert die Kirche das "Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu". Es entstammt eigentlich einer mittelalterlichen Frömmigkeit, die den Menschen allerdings ziemlich fremd geworden ist. Das Evangelium überliefert uns, dass nach dem Kreuzestod Christi ein Soldat mit der Lanze in sein Herz (Seite) gestoßen habe und dabei Wasser und Blut geflossen sei. Daraus interpretierten die Menschen, dass der Herr Jesus Christus mit seinem Kreuzestod die Gnadengaben der Sakramente an uns Spendet. Das Wasser ist das christliche Symbol für die Taufe, das Blut symbolisiert die Eucharistie.

Das Herz steht hierbei  nicht - wie heute oft verbunden wird - für das Gefühl, sondern die Seelenmitte eines Menschen. Das Herz hält Körper, Geist und Seele miteinander verbunden, es ist das Zentrum allen Lebens. Um wirklich Christ zu sein, müssen wir ihn in die Mitte unseres Denkens und Handelns unseres Leben stellen. Aller Glauben fließt aus der Seitenwunde Christi, aus seinem Herzen. Die wahre Mystik liegt darin, seinen Finger in die Seitenwunde zu legen, wie es der heilige Apostel Thomas tat, sich an das Herz des Herrn zu legen, wie es sein "Lieblingsjünger" Johannes tat.

Wie gelingt uns die enge Verbindung zu Christus? Durch die (eucharistische) Anbetung, den Empfang der Sakramente, durch die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu. So gesehen ist das heutige Fest sehr wichtig auch für unsere Zeit, in der die Neuevangelisierung so wichtig ist. Das heutige Fest lädt uns ein, die Freundschaft mit Christus zu intensivieren.

Sonntag, 7. Juni 2015

Die Sexualität, die Freiheit und die Verantwortung des Menschen

"Was macht eigentlich einen Menschen aus?" Mit dieser Frage begann heute unser Pfarrer seine Predigt im Sonntagshochamt. Hierzu hätten die Philosophen, die Psychologen und die Ideologien eine riesige Vielfalt an Erklärungen entfaltet. Die Erklärung der Bibel laute hingegen sehr einfach: Der Mensch kann antworten. Dies unterscheide ihm vom Tier, welches nicht antworten könne. Das Tier folge seinem Instinkt, jedoch könne es seine Taten nicht reflektieren. Unser Pfarrer bezog seine Ausführung auf die alttestamentarische Lesung des Sonntags aus der Genesis 3,9-15. So erkannte Adam, dass er sich versündigt hatte, als er die Frucht gegessen hatte und geriet in Furcht. Als er Gott sah, erkannte er, dass er nackt ist, und geriet in Furcht.  An diese Geschichte denke ich, wenn wir die Diskussion um die Homosexualität, die ja derzeit unsere Gesellschaft so extrem beherrscht. Ist Sexualität wirklich so entscheidend? Ist sie gar ein Menschenrecht?

Freitag, 5. Juni 2015

Gemeinschaft beerdigen

Der gestrige Fronleichnamstag und der Tag danach stand für mich im Zeichen der Gemeinschaft. In seiner Predigt zum Fronleichnamsfest sprach Papst Franziskus vom "Sakrament der Gemeinschaft". Wenn Christen mit dem Leib Christi auf die Straße gehen, bezeugen sie, dass der Leib Christi, zu dem wir alle gehören, kein Schwarz und Weiß kennt. Die Liebe Gottes grenzt niemand aus. Dies las ich in unserem neuen Pfarrbrief.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Fronleichnam fällt bei mir nicht aus

Ich wohne in Niedersachsen. In diesem Bundesland ist Fronleichnam schon lange kein gesetzlicher Feiertag mehr. Ich erinnere mich aber gerne an meine Kinderzeit in Oldenburg. Obwohl diese Stadt ursprünglich protestantisch und heute kaum noch christlich geprägt  ist, hatten wir katholischen Kinder damals stets zu Fronleichnam schulfrei.

Für uns war es allerdings Pflicht, an der großen Fronleichnamsprozession teilzunehmen. Als Schüler hatte ich damals aber nicht viel Spaß dran. Mir fehlten das Verständnis für das Festgeheimnis und Menschen, die mir vorlebten, warum das Allerheiligste Sakrament so verehrungswürdig ist. Fronleichnam erschien mir als eine Tradition, die ich nicht verstand. Dennoch ist mir hängen geblieben, dass Fronleichnam eigentlich ein wichtiges katholisches Fest ist. 

Montag, 1. Juni 2015

Warum ich als Single gegen die "Homo-Ehe" bin

Ich bin ledig und alleinstehend. Nun könnte mich jeder fragen, was ich dann gegen die "Homo-Ehe" habe. Es würde mich doch eigentlich gar nicht tangieren. In diesem Blog habe ich mich mehrfach für eine eingetragene Lebenspartnerschaft aber gegen die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit einer klassischen Ehe zwischen Mann und Frau ausgesprochen.