Dienstag, 26. Mai 2015

Homo-Ehe: Eine Billigung durch die CDU werde ich nicht mittragen

Die Iren haben entschieden. Die sogenannte Homo-Ehe wird in ihrem Land eingeführt. Auch in Deutschland und sogar in der Katholischen Kirche in Deutschland wird diese Diskussion jetzt "lebhaft geführt" berichten katholische Internetportale. Längst bröckeln die Fronten in allen Parteien, sogar in der CDU werden Forderungen aufgestellt, die bisherige Politik zu überdenken.

Es geht darum, ob homosexuelle Partnerschaften der Ehe zwischen Mann und Frau rechtlich gleich gestellt werden. Damit würde der besondere Schutz der Ehe und Familie auch für diese Partnerschaften gelten. Für mich ergibt ein Sinn einer solchen Sonderstellung von Partnerschaften allein aus der Verantwortung gegenüber einer Familie mit Kindern. Partnerschaften, die per se nicht auf die Erziehung von Kindern ausgelegt sind, bedürfen nach meiner Ansicht keinerlei rechtlicher Sonderstellung. Die derzeitige Regelung der Lebenspartnerschaft homosexueller Paare trägt ihren Interessen ausreichend Rechnung.

Als CDU-Mitglied wende ich mich ausdrücklich gegen eine völlige Gleichstellung von sogenannten Homo-Ehen mit herkömmlichen Ehen. Sie ist mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Sollte die Christlich Demokratische Union ihre bisherige Position verlassen und Homo-Ehen billigen, werde ich dies nicht mittragen. Dies werde  habe ich auch meinem Gemeindeverbands- und Kreisverbandsvorsitzenden mitteilen soeben per Email mitgeteilt.

Nachtrag: Warum schreibe ich diesen Beitrag in meinem Glaubensblog? Weil diese Entscheidung aus meinem Glauben heraus motiviert ist.

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