Samstag, 30. Mai 2015

Die Freiheit vs den Glauben verbreiten

"Die Freiheit verbreiten" ist der Titel eines Artikels in der Münsteraner Bistumszeitung "Kirche + Leben" (K+L) aus Anlass des 100. Geburtstags des früheren Bischof Heinrich Tenhumberg. Sie würdigt den damaligen Münsteraner Bischof als jemand, der die "Öffnung der Kirche zur Welt" im Bereich der Presse- und Medienarbeit ein. So habe Bischof Tenhumberg dagegen ausgesprochen, Medien nur "positiv" zu bewerten, wenn sie sich in den Dienst der Verkündigung stellten. Vielmehr habe er sich für die Förderung von katholischen Journalisten eingesetzt, unabhängig davon, ob sie im kirchlichen oder im weltlichen Bereich arbeiten würden.

Freitag, 29. Mai 2015

Am Dreifaltigkeitssonntag bin ich im Festrausch

Am ersten Sonntag nach Pfingsten, dem Dreifaltigkeitssonntag, feiert die Kirche die heiligste Dreifaltigkeit. Der Glaube an die Dreifaltigkeit ist eins der schwierigeren Dogmen (Lehrsätze) der christlichen Kirche. Christen glauben an den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. Drei Personen des einen wahren Gottes. Der Vater ist der Schöpfergott, der alles erschaffen hat. Sein Sohn ist Jesus Christus, gezeugt durch den Heiligen Geist, nicht geschaffen. Er wurde geboren aus der Jungfrau Maria (Weihnachten), wurde gekreuzigt und starb (Karfreitag). Er überwand Tod und Sünde und stand von den Toten auf. (Ostern) Er fuhr in den Himmel auf (Himmelfahrt), wo er zur Rechten des Vaters sitzt. An Pfingsten wurde das Feuer des Heiligen Geistes in den Seelen der Gläubigen entzündet, der die Kirche begründet und sie leitet.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Die Auflösung des Kulturbegriffs "Ehe"

Was ist Ehe? Ursprünglich waren wir uns alle einig, was mit diesem Begriff gemeint war. Der Bund für das gemeinsame Leben von Mann und Frau. Es war der Traum vieler Menschen, den Partner zu finden, mit dem eine gemeinsame Familie gegründet werden kann, die Heimat und Sicherheit im ganzen Leben gewährleistet. Ehe war der Begriff der lebenslang währenden Treue zwischen Mann und Frau.

Dienstag, 26. Mai 2015

Homo-Ehe: Eine Billigung durch die CDU werde ich nicht mittragen

Die Iren haben entschieden. Die sogenannte Homo-Ehe wird in ihrem Land eingeführt. Auch in Deutschland und sogar in der Katholischen Kirche in Deutschland wird diese Diskussion jetzt "lebhaft geführt" berichten katholische Internetportale. Längst bröckeln die Fronten in allen Parteien, sogar in der CDU werden Forderungen aufgestellt, die bisherige Politik zu überdenken.

Seelenführer wie der heilige Philipp Neri

Der heilige Philipp Neri war ein Seelenführer und Erneuerer der Kirche in Rom, wird uns überliefert. Auf Deutsch gesagt: Ihm gelang es, den Glauben unter das Volk zu bringen. Dies ist heute nötiger denn je. Wir brauchen jenseits aller Diskussionen um Änderungen der Lehre und Segnungsfeiern für Ehen, die keine (christlichen) sind, Seelsorger, die den eigentlichen Kern des Glaubens, die Lehre der Kirche und die Botschaft des Evangeliums den Menschen verständlich machen können.

Dieses schöne Gebet von ihm fand ich hier und ist mein heutiges Tagesgebet;

Ich suche dich
„Ich möchte dir dienen, und ich finde den Weg nicht. Ich möchte das Gute tun, und ich finde den Weg nicht. Ich möchte dich lieben, und ich finde den Weg nicht. Ich kenne dich noch nicht, mein Jesus, weil ich dich nicht suche.
Ich suche dich, und ich finde dich nicht; komm zu mir, mein Jesus. Ich werde dich niemals lieben, wenn du mir nicht hilfst, mein Jesus. Zerschneide meine Fesseln, wenn du mich haben willst, mein Jesus. Jesus, sei mir Jesus.“ (Philipp Neri)

Montag, 25. Mai 2015

Die verflixten "Werte" des ZdK

Mit seinen Erklärungen sorgt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) für Verwirrung. Zuletzt erhielt die von der Deutschen Bischofskonferenz offiziell anerkannte Laienvertretung selbst aus Kreisen der Bischöfe Kritik für ihre Forderung nach einer Anpassung der Lehre in der Sexual- und Ehemoral der katholischen Kirche. In seinen Erklärungen argumentiert das ZDK immer wieder mit Werten. So behauptet das ZdK zum Beispiel, dass außereheliche und gleichgeschlechtliche  Partnerschaften auf die gleichen "Werte" wie die christliche Ehe basieren würden: Würde, Treue, Verlässlichkeit, Solidarität und die Übernahme von Verantwortung.

Sonntag, 24. Mai 2015

Sakramentsprozession! Pfingsten in jedem Dorf neu entfachen.

Bei uns im Dorf bin ich so eine Art Dorfchronist und fotografiere viele Ereignisse. In diesem Jahr habe ich einmal ein Video von der Sakramentsprozession nach dem Hochamt des Pfingstsonntags gemacht.


Es gab in unserem früher drei Sakramentsprozessionen, erläuterte ein Mitglied des Ortsrates der Pfarrgemeinde. Heute ist die Prozession an Pfingsten die letzte Prozession neben der Prozession an Fronleichnam. Der Kirchenbesuch ist auch in der katholischen Region Südoldenburg sehr stark zurück gegangen. Vor zwanzig Jahren war die Kirche zum Festhochamt an den hohen Feiertagen Weihnachten, Ostern und Pfingsten voll. Heute sind viele Kirchenbänke nur noch spärlich besetzt. Und so gibt es bei den Prozessionen auch Lücken wie man im Video sieht.

Freitag, 22. Mai 2015

Pfingsten! Wichtiger denn je für unsere Kirche

Ausgießung des hl. Geistes
(C) Gemeinfrei
Am Hochfest Pfingsten feiert die Kirche die Ausgießung des heiligen Geistes. Es ist der Geist Gottes, der uns befähigt, zu glauben, zu hoffen und zu lieben. Der Geist der Frieden und Einheit stiftet. Der Geist, der die Kirche gründet und sie immer erneuert. Der Geist der die Glaubenden befähigt, stets in Christus und durch Christus zu denken, sprechen und zu handeln.

Pfingsten ist kein nachrangiges Fest nach Ostern und Weihnachten. Denn ohne den hl. Geist werden wir die Spaltungen, Irrungen und Unglauben in uns und um uns niemals besiegen. Bitten wir um den heiligen Geist, den göttlichen Beistand. Für uns und für alle Menschen, damit wir in die Wahrheit und Einheit geführt werden.  Damit der Glaube in uns und unserer Kirche erneuert werde. Frohe Pfingsten!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Pfingsten: Vom Geist Gottes leiten lassen

Pfingsten steht vor der Tür und ich habe in diesem Blog fast noch kein Wort darüber verloren. Dabei bereitet sich die Kirche nach Christi Himmelfahrt ganz besonders auf dieses Hochfest vor, an dem die Kirche ihre Gründung feiert. Mit dem Osterfest und Christi Himmelfahrt verlässt uns Christus nicht. Er sendet uns seinen Beistand, den hl. Geist. Der hl. Geist bestärkt uns im Glauben, er nimmt uns  die Angst, er hilft uns auf dem Pilgerweg im Glaubensleben mit seinem Gaben.

Armin Schwibach hat in einem Beitrag auf kath.net die mehrere  Pfingstpredigten von Papst Benedikt XVI zusammengefasst, die sehr geeignet sind, sich auf das Pfingstfest vorzubereiten. Zum Beitrag Veni, Creator Spiritus – Pfingsten mit Benedikt XVI ...

Mittwoch, 20. Mai 2015

Wenn ein Mönch seine eigene Kirche kritisiert

Heute morgen sprach mich eine Fürbitte im morgendlichen Laudesgebet besonders an: "Gib, dass wir uns als Kinder Gottes vom Geiste Gottes leiten lassen; - bewahre uns vor dem Geist der Welt. - Herr, sende uns deinen Geist." Ein wenig später blätterte ich dann zum Frühstück in meiner Heimatzeitung und las eine Kolumne eines Benediktinermönches. Er bezog sich auf das Schriftwort aus dem Sonntagsevangelium: "Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst." Bezeichnender Weise war in der Zeitungskolumne ein wichtiger Rechtschreibfehler enthalten: Dort hieß es, 'vor den Bösen bewahrst'". Dadurch wurde bereits das Zitat der Schrift auf den Kopf gestellt, denn es entsteht ein ganz anderer Sinn. Wollte Christus uns vor bösen Menschen bewahren oder wollte er, dass wir vom Bösen bewahrt bleiben? Doch es kam noch schlimmer.

Sonntag, 17. Mai 2015

Bloggerkollege regt sich über Blumen-Posting vom Bistum Münster auf

Bloggerkollege Mons. Corpasini kritisiert die Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Münster. Auf Facebook hatte das Bistum ein Bild (Foto: Stux CC0 1.0) mit Tulpen mit einem meditativen Text veröffentlicht, welches dem Blogger gar nicht gefiel,


Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.Ein bisschen mehr Wahrheit...
Posted by Bistum Münster on Mittwoch, 13. Mai 2015


Corpasini hat zwar nicht ganz unrecht: Im Beitrag fehlt jeder Bezug zum Glauben. Er hätte auf jedem Blumen- oder Wellnesportal ebenso gepasst. Aber seine Kritik finde ich ein wenig überzogen. Es gibt weitaus schlimmere Beiträge auf "katholischen Angeboten", man denke zum Beispiel an das #OMG-Tumlr Blog von katholisch.de, auf welchem nicht selten unser Glaube im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (!) ganz offiziell durch den "Kakao" gezogen wird.

Samstag, 16. Mai 2015

Neues kirchliches Arbeitsrecht: Werden Ehrenamtler strenger als Angestellte behandelt?

Das kirchliche Arbeitsrecht für Angestellte der Kirche wurde geändert. Angestellte und Arbeitnehmer müssen nicht mehr ihr Leben nach dem katholischen Katechismus ausrichten und werden nicht mehr gekündigt, wenn sie nach einer Scheidung wieder heiraten oder wenn sie eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eingehen. In einem Interview von Kirche + Leben, der Münsteraner Bistumszeitung, äußerte der Kirchenrechtler Prof. Schüller sich zur Frage, ob sich das neue Recht auch auf die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kirche auswirkt.

Freitag, 15. Mai 2015

Koransuren im Deutschlandfunk

Heute morgen war ich ein wenig irritiert. Ich höre beim Autofahren gerne im Radio den Deutschlandfunk. Heute schallte mir eine Koransure entgegen. Und dies am Freitagvormittag. Ein Exeget legte ihn den Hörern aus. Es war für mich doch ein wenig ungewohnt, nun mit einem islamischen Unterricht im öffentlich-rechtlichen Radioprogramm konfrontiert zu werden. Sind wir jetzt schon so weit? Ist dies die Umsetzung von den Worten von Bundeskanzlerin Merkel, dass der Islam zu Deutschland gehört? Hat das Zentralkomitee der Muslime, welches bekanntlich linientreuer als unser deutsches Katholikenkomitee ist, trotz aller Pegida-Demos nun endgültig den Durchbruch in unserem deutschen "Abendland" erreicht? Ironie beiseite.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Im Ludgerusdom in Billerbeck

Collage: In der Sterbekapelle des Hl. Luidger
Zur großen Darstellung aufs Bild klicken!
Über den Hl. Luidger, dem ersten Bischof von Münster und Gründer unseres Bistums habe ich bereits geschrieben. Er hat das Evangelium in unser Bistum gebracht. Und dies gegen schwere Widerstände. Die Menschen damals waren nicht leicht von der Frohen Botschaft zu überzeugen.

Sie verstanden sie einfach nicht. Ein wenig ist dies auch heute so. Die Leute laufen lieber anderen Göttern hinter her. Der Selbstverwirklichung, dem Geld oder Konsum, vielleicht auch ein Bundesligaverein. Das Götzentum hat viele Gesichter. Unser Glaube verdunstet immer mehr, die Grabenkämpfe finden innerhalb und außerhalb der Kirche statt.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Und das ZDK vertritt uns doch! Leider mit oder ohne "Gänsefüßchen"

Über die jüngsten Beschlüsse der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) zur Ehe und zu Partnerschaften aller Art habe ich schon hier und hier meine  Meinung abgegeben. Sie entsprechen zwar der veröffentlichten "Meinungsmehrheit" der Katholiken, auch in meinem Bekanntenkreis. Aber die Beschlüsse des ZdK widersprechen der geltenden Lehre der Kirche. Um dies festzustellen, reicht eine Grundkenntnis des Katechismus aus. Auf Deutsch; Die Beschlüsse sind mit dem katholischen Glauben unvereinbar. Das passt gar nicht zu einer Organisation, die sich das "Laienapostolat", also die Verbreitung des katholischen Glaubens, auf ihre Karten geschrieben hat.

Dienstag, 12. Mai 2015

Wetterkapriolen um Sankt Pankratius

Pankratius vor
Kaiser Diokletian
(C) Gemeinfrei
Beim morgendlichen Einkauf im Supermarkt wurde ich heute früh mit einem Radioquiz beschallt. Ich hörte so nebenbei, dass es um den Begriff "Pankratius" ging. Die Hörer sollten erraten, was heute für ein wichtiger Tag sei, aber niemand konnte die Frage beantworten. Die Moderatorin lenkte am Ende ein und gab zu, dass man "Pankratius" nur als Wetterspezialis  erraten könne. Kein Wort davon, dass es sich hierbei um einen christlichen Gedenktag handelt.

Der hl. Pankratius wurde als Märtyrer der frühen Kirche verehrt. welcher als Jugendlicher wegen seines Glaubens enthauptet worden war. Wahrscheinlich wusste die Morderatorin dies selber nicht mehr. Zu diesem Gedenktag ranken sich auch Bauernregeln, zum Beispiel: "Wenn’s an Pankratius gefriert, so wird im Garten viel ruiniert." Das ist dann der Rest vom Fest.

Montag, 11. Mai 2015

Wird das ZdK jetzt altkatholisch?

Mit großem Interesse habe ich die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am vergangenen Wochenende verfolgt. Das ZdK gab eine Erklärung dazu ab, in der die volle Beteiligung  von Menschen in homosexuellen Partnerschaften und "neuen" Partnerschaften Geschiedener am kirchlichen Leben gefordert wurde. Außerdem wurde über liturgische Formen von Segnungen dieser Partnerschaften gesprochen. Auch die Position der Kirche zur künstlichen Verhütung müsse überdacht werden.

Sonntag, 10. Mai 2015

Sehr viel Liebe zum Muttertag

"Heute feiern wir Muttertag!" Mit diesen Worten leitete unser Kaplan heute in das Sonntagshochamt ein. Ein wenig irritierte mich dieser Satz: Schließlich ist der Muttertag kein christliches Fest. Es wurde wie Halloween oder Valtentinstag aus den USA in unsere Region importiert und dient vor allem dem Kommerz. Die Blumenhändler können Muttertagssträuße für die Mamma verkaufen. Wenn heute wirklich Muttertag ist, feiern wir dann am kommenden Donnerstag Christi Himmelfahrt oder Vatertag? Die Südoldenburger haben längst mit dem Rad abgestimmt. Viele Männer sind statt in im Festhochamt lieber auf "Vatertagstour", man kann es auch despektierlich Sauftour mit Freunden nennen. Dennoch spielte die Liebe in der Sonntagspredigt unseres Pfarrers eine wichtige Rolle.

Freitag, 8. Mai 2015

Heute tagt die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

Die "Förderung des Apostolats der Kirche" und die "Koordination des Laienapostolates" hat sich das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) nach eigener Aussage zur Aufgabe gestellt. Das Gremium ist ein Zusammenschluss von Vertretern katholischer Verbände, Diözesanräten und weiteren Persönlichkeiten katholischer Konfession. Das Laiengremium trifft sich heute und morgen (8./9. Mai 2015) zur Vollversammlung in Würzburg.

Eigentlich wäre es die Aufgabe des ZdK, die überlieferte Lehre der Kirche in unsere Welt zu tragen und den Papst und die Bischöfe in der Verkündigung des Evangeliums zu unterstützen. Aber die Gremienkatholiken haben sich zum Sprachrohr der Kirchenkritiker und politischen "Reformer" instrumentalisieren lassen, Ein Beispiel dafür ist die nicht enden wollende Diskussion über die Wiederzulassung von "Wiederverheirateten" zu den Sakramenten.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Kritik und die Früchte des heiligen Geistes

Kritik ist heute in aller Munde. Auch ich bin davon nicht gefeit. Heute gilt es "Farbe bekennen!" Auch als Katholik urteilt man schnell über Entwicklungen und Menschen. Schnell wird aus einem Urteil eine Aburteilung und auch Diskreditierung anderer. Problematisch wird es schnell, wenn Kritik persönlich wird. Auch unter sich selbst als "Katholiken" bekennenden Leuten ist dies weit verbreitet. Kritisiert werden Verbandsmitglieder, Priester und Bischöfe. Und dies oft sogar von anonymen Internetnutzern. Haben sie das Recht dazu? Oder stellen sie sich auf eine Ebene, die allein Gott zusteht?

Dienstag, 5. Mai 2015

Es geht auch ohne!

Als Single erlebe ich es oft: Viele Leute meinen, dass man nicht glücklich sein könne, wenn man nicht in einer Beziehung lebt. Die Übersexualisierung unserer Gesellschaft ist unbestritten. Sex sells, es ist bei vielen das Hauptthema. Lebt er in einer Beziehung, wie klappt es in ihrer Ehe? Viele glauben, dass man sich seine glückliche Ehe selbst schnitzen könne.

Diese Haltung klingt zum Beispiel in der Frage: "Warum hast du dir noch keine geangelt?" Für mich klingen solche Äußerungen wie der Nachweis eines Statussymbols. Ein Partner, eine Partnerin ist doch kein Auto, was man sich kauft, möchte ich solchen Leuten gerne zurufen. Es ist ein Geschenk Gottes. Nicht jeden beschenkt Gott aber gleich. Man lebt auch ehelos niemals ohne Liebe. Und ist auch dann berufen, die Liebe an andere weiter zu schenken.

Sonntag, 3. Mai 2015

Ein Gebetsnachmittag beim "Lebendigen Rosenkranz"

Maria Immaculata
Peter Paul Rubens,(C) Gemeinfrei
Quelle: Wikipedia
Am heutigen Sonntag traf sich im Pfarrheim meiner Kirchengemeinde die Gebetsgemeinschaft "Lebendiger Rosenkranz". Dieser Gebetsgemeinschaft gehöre ich seit dem Jahr 2012 an.

Zweimal im Jahr treffen wir uns zu einer gemeinsamen Rosenkranzandacht mit einem anschließenden Kaffeetrinken und geistlichen Vortrag eines Priesters, welchen in diesem Jahr unser Pfarrer hielt. Sein Thema war diesmal die Betrachtung einer Mariendarstellung, die man auch heute oft in Statuen und Bildern in Kirchen findet: Die mit einem Strahlenkranz umgebene Gottesmutter steht mit einem Fuß auf dem Mond, mit dem anderen zertritt sie eine Schlange. (Siehe Bild)

Freitag, 1. Mai 2015

Zum Fest Josef, der Arbeiter: Betrachtung und Litanei zum Heiligen Josef

Zum Abschluss des Maifeiertags noch einmal der Blick auf den hl. Josef, den stillen Bräutigam der Gottesmutter und der Nährvater unseres Herrn. Er hat uns gezeigt, was der Sinn jeder Arbeit ist. Nicht in erster Linie, das eigene Portemannaie zu füllen, sondern um ein Segen für andere zu sein. Wie schwer fällt es mir, etwas einmal uneigennützig für andere zu tun. In der Ellenbogengesellschaft zählt nur die Leistung, so haben wir es verinnerlicht.

Da braucht es Menschen wie den heiligen Josef, die da sind, weil sie gebraucht werden. Als Retter im Erdbebengebiet in Nepal gleichermaßen wie als nächster Nachbar in unserem Dorf. Danken wir Gott für alle, die in Familie, Nachbarschaft und Ehrenamt bereit für andere sind. Möge uns Gott die Gnade geben, unser Ego zu überwinden, damit auch wir mitteilsam im wahrsten Sinne des Wortes werden. Geteilte Freude ist doppelte Freude. In diesem Anliegen erbitten wir auch die Fürsprache des hl. Josef, dem stillen Arbeiter:

Pastoralpläne mit offenen Fragen

Die Volkskirche ist längst zu den Akten gelegt. Wie kann der christliche Glaube in Zukunft in den Menschen verankert und in unserer säkularen Welt verbreitet werden? Eine Antwort sollen Pastoralpläne geben, die zur Zeit in allen Pfarreien im Bistum Münster erarbeitet werden sollen.

Exemplarisch dafür berichtet die Münsteraner Kirchenzeitung "Kirche + Leben" über die Arbeit in einer Pfarrei in Stadtlohn, die auch offene Fragen formuliert: "Wie geben wir Fernstehenden das Gefühl, dass auch sie dazugehören, willkommen sind" -"Wir wollen (als Kerngemeinde) alle einladen, aber haben wir auch für alle etwas, wohin wir sie einladen können?"

Bischof Genn: Jugendverbände sollen sich auf ihre "christlichen Wurzeln" besinnen

Der Bischof von Münster Dr. Felix Genn hat sich mit den Spitzen der oldenburgischen Jugendverbände. Darüber berichtet die Bistumszeitung "Kirche + Leben". Die Jugendverbände seien kein "Auslaufartikel", sagte Bischof Genn. Er ermahnte die Jugendverbände zu "klaren Zielen" und einer ernsthaften Besinnung auf die christlichen Wurzeln. Die Antwort auf islamistischen Terror könne niemals Fremdenhass sein. "Wir können nur Christen bleiben, wenn wir nicht fremdenfeindlich sind," wird der Münsteraner Bischof zitiert.