Donnerstag, 16. April 2015

Viel Wind um einen Geburtstag

Zur Zeit ist Papst Benedikt wieder sehr in den Medien präsent. Alle Welt schreibt über den Papst emeritus, der sich zur Ruhe setzen wollte. Sogar ein Interview von seinem Privatsekretär wird hervorgekramt, in dem wir erfahren, dass Benedikt sich nun auf seinen Tod vorbereitet. Das wussten wir aber auch schon vorher, denn dies teilte uns der Papst Benedikt selber bei seinem Rücktritt mit.

Via Twitter senden ganz große "Verehrer" sogar Geburtstagsgrüße an den Papa emerito. Ich finde so etwas etwas schräg. Die Generation von Papst Benedikt hat früher gar kein Geburtstag gefeiert, statt dessen feierte man den Namenstag. Ob Papst Benedikt sich freuen würde, dass man um seine Person so viel Wind macht? Wir kennen ihn als tiefgläubigen Katholiken, der nicht nur ein exzellenter Theologe sondern auch ein sehr bescheidener Mensch und ein echter Hirte gewesen ist.

Möglicherweise drücken einige damit mehr als nur ihre persönliche Glückwünsche aus; etwa, dass sie ihn doch für den "besseren Papst" halten, Wenn man ihn wirklich lieben würde, dann würde man ihn in Ruhe lassen. Man würde ihm seinen Ruhestand gönnen, ohne ihn in irgendeiner Weise zu instrumentalisieren.

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