Samstag, 4. April 2015

Morgens am Karsamstag

Heute Morgen beim Morgenlob (Laudes) der Kirche. Dieser Psalm sprach mich an. Wie vor 2.500 Jahren sind diese Worte auch heute noch aktuell. Wie oft trifft die Bosheit Unschuldige. Letztendlich siegt aber das Gute. Das ist unsere Hoffnung und auch die Osterbotschaft.



Aus dem Stundengebet der Kirche:

1. Antiphon

Sie klagen um ihn, wie man klagt um den einzigen Sohn; denn er wurde getötet - und war doch ohne Schuld. 

Psalm 64,2-11

2Höre, o Gott, mein lautes Klagen, *
schütze mein Leben vor dem Schrecken des Feindes!
3Verbirg mich vor der Schar der Bösen, *
vor dem Toben derer, die Unrecht tun.
4Sie schärfen ihre Zunge wie ein Schwert, *
schießen giftige Worte wie Pfeile,
5um den Schuldlosen von ihrem Versteck aus zu treffen. *
Sie schießen auf ihn, plötzlich und ohne Scheu.
6Sie sind fest entschlossen zu bösem Tun. *
Sie planen, Fallen zu stellen, und sagen: «Wer sieht uns schon?»
7

Sie haben Bosheit im Sinn, *
doch halten sie ihre Pläne geheim.

Ihr Inneres ist heillos verdorben, *
ihr Herz ist ein Abgrund.
8Da trifft sie Gott mit seinem Pfeil; *
sie werden jählings verwundet.
9Ihre eigene Zunge bringt sie zu Fall. *
Alle, die es sehen, schütteln den Kopf.
10Dann fürchten sich alle Menschen; +
sie verkünden Gottes Taten *
und bedenken sein Wirken.
11Der Gerechte freut sich am Herrn und sucht bei ihm Zuflucht. *
Und es rühmen sich alle Menschen mit redlichem Herzen. 

Antiphon

Sie klagen um ihn, wie man klagt um den einzigen Sohn; denn er wurde getötet - und war doch ohne Schuld. 

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