Sonntag, 5. April 2015

Licht in die Dunkelheit tragen - die christliche Tradition des Osterfeuers

Osterfeuer in unserem Dorf
Der auferstandene Christus bringt Licht in unsere Dunkelheit. Zu Beginn der Liturgie in der Osternacht wird ein Osterfeuer entfacht, Der Priester segnet es und entzündet daran die Osterkerze. Mit dem Ruf "Lumen Christi" (=Licht Christi) trägt er es in die dunkle Kirche, in der die Gläubigen warten. Sie antworten mit mit jubelnden Dank "Deo gratias" (=Dank sei Gott!). Der Lichtruf wird mehrmals wiederholt, bis der Einzug vor den Altarstufen hält. Die Osternacht wird zu einer Feier der Freude und des Lichtes. Alle Christen sind berufen, dieses Licht in die Welt zu tragen.

Die katholische Landjugend entzündet mit einer Flamme der Osterkerze am Abend des Ostersonntags ein riesiges Osterfeuer und verbreitet das Licht damit weit in das Dorf hinein. Gemeinsam wird anschließend gefeiert. Viele Familien aus dem ganzen Dorf kommen zum Fest. Die Landjugend feiert bis in den frühen Morgen.  Diese schöne Tradition wird bei uns im Dorf alljährlich abwechselnd auf eine anderen Hof weitergeführt. Unsere Landjugend unterstützt aus den Erlösen unter anderem Entwicklungsprojekte in Afrika.

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