Mittwoch, 1. April 2015

Heute geht es um den Verrat. Kein Aprilscherz!

Die Fastenzeit geht dem Ende und dem Höhepunkt entgegen. Leider vergessen wir es zu oft, das Tagesevangelium zu verlesen, denn dann würden wir das Geschehen verfolgen, würden wir den Weg wirklich mit Jesus zum Kreuz gehen.

Statt dessen vertreiben wir unsere Zeit am heutigen Tag mit Aprilscherzen. Auch katholische Blogger sind da nicht untätig, zum Beispiel hier oder hier. Letzterer Blogger hat dafür sogar seine Blogpause unterbrochen! Aber auch mir geht es nicht besser. Viele Ereignisse lenken mich davon ab, den Blick auf Christus zu richten und den letzten Weg in der heiligen Karwoche mit ihm zu gehen. Nur durch einen Zufall lese ich das heutige Evangelium, dass aber wieder einmal die Sache auf den Punkt bringt:

Im heutigen Tagesevangelium nach Johannes 13,21-33.36-38 kündigt Jesus an, dass er verraten wird. Er kennt das kommende Ereignis genau voraus. Sein Verräter isst mit ihm am Tisch. Eine belangloser Moment "ein Bissen Brot", wird zum Auslöser, dass Satan in den Verräter Judas fährt. Die Umwelt merkt von diesem wichtigen Moment erst mal noch gar nichts. 

In unserem Alltag geht es nicht anders. Oberflächlich erscheint unsere bürgerliche Welt ordentlich und gut organisiert. Ein feines Häuschen, zwei Autos, ein oder zwei gute Gehälter und Autos, Ipad und usw...
Doch dann bemächtigt uns irgendeine böse Idee, sie dreht uns um, wir fangen an zu verraten und unseren besten Freund ans Kreuz zu nageln.  Die Sache ist in Wirklichkeit gar nicht witzig.

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