Samstag, 25. April 2015

Eine Mail vom seligen Rosenkranzapostel Bartolo Longo

Bartolo Longo
(C) Gemeinfrei
Quelle: Wikipedia Commons
Gestern erhielt ich eine Email vom seligen Bartolo Longo, dem Rosenkranzapostel. Natürlich nicht von ihm persönlich, sondern von einer polnischen Gemeinschaft, den "Gehilfen der Rosenkranzkönigin".  Diese Stifung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Misson des Rosenkranzapostels Longo, wieder mehr bekanntzumachen.

Die Biografie von Bartolo Longo ist spannend und kann auch in unserer heutigen Zeit durchaus als Vorbild dienen. Er wuchs in einer streng katholischen Familie auf, geriet aber im Zuge seines Studiums in okkulte Kreise, fiel vom Glauben ab und wurde sogar "Spiritismus-Priester".

Ein Freund riet ihm, ein Gespräch mit dem Dominikanerpater zu führen. Bei ihm erfuhr Longo eine wundersame Bekehrung und legte eine Lebensbeichte bei ihm ab. Von nun an entschloss sich, sein Leben ganz der Verherrlichung Gottes, der Verbreitung des Rosenkranzgebetes und der Hilfe für die Armen zu widmen. Er schloss sich dem dritten Orden der Dominikaner an.

Besonders traf ihn das Wort des heiligen Dominikus wie eine Erleuchtung: "Wenn du Rettung suchst, verbreite den Rosenkranz!" So verbreitete er das Gebet und besuchte einfache Bauernfamilien, unterstützte und unterwies sie im katholischen Glauben. Er besuchte auch Strafgefangene und war der Gründer der Wallfahrtsstätte Heilige Jungfrau vom Rosenkranz in Pompei. Der von mir besonders verehrte heilige Papst Johannes Paul II. sprach den Rosenkranzapostel im Jahr 1980 selig. Mehr über Bartolo Longo und dessen Spiritualität kann man hier oder hier oder hier erfahren.

Die polnischen "Gehilfen der Rosenkranzkönigin" haben außerdem auch eine deutschsprachige Biografie des seligen Bartolo Longo verfasst. Sie helfen Menschen, sich aus ihren okkulten Verstrickungen befreien zu lassen und stehen wie der Rosenkranzapostel auch Strafgefangenen zur Seite. Dies teilten sie mir in ihrer Email mit. Mehr Infos dazu auf ihrer Homepage...

Gerne unterstütze ich diese Initiative, das Rosenkranzgebet zu verbreiten. Wer es täglich betrachtet, kennt seine machtvolle Wirkung. Ich wünsche den polnischen Brüdern und Schwestern im Glauben viel Erfolg in ihrem Land, welches ebenfalls zunehmend durch die Säkularisierung betroffen wird.


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