Donnerstag, 9. April 2015

Die tägliche Gewissensprüfung nach dem hl. Ignatius von Loyola

Flyer Gewissensprüfung
nach hl. Ignatius von Loyola
Wer wirkliche Fortschritte im Glauben machen möchte, kommt an einer Gewissensbildung nicht vorbei. Der römische Katechismus definiert das Gewissen als die Stimme des Gesetzes, das der Mensch sich nicht selber gibt, sondern der, dem er gehorchen muss, sein Schöpfergott.

Das Gewissen befähigt uns, Gutes von Schlechtem zu unterscheiden. Wir sind berufen, unserem Gewissen zu folgen und uns daran zu halten, wozu es uns auffordert: Das Gute zu tun und das Böse zu unterlassen.  Damit das Gewissen in rechter Weise urteilt, ist es notwendig, es zu formen.

Der Weltkatechismus fordert eine "lebenslange Erziehung" im Gewissen, welche schon im Kindesalter mit Umsicht beginnen, aber niemals enden soll. Dabei kann das Studium der Heiligen Schrift, die Kenntnis der katholischen Formeln und das Studium der Katechismen bei der Bildung eines Gewissens helfen.

Der heilige Ignatius von Loyola empfiehlt die tägliche Gewissensprüfung. Er unterscheidet die allgemeine und die besondere Gewissensprüfung. Die allgemeine Gewissensprüfung dient insbesondere zur Überschauung aller Gedanken, Handlungen und Worte des Tages, böse wie gute. Die besondere Gewissensprüfung hingegen nimmt sich immer nur einen konkreten, bestimmten Fehler vor - und zwar solange bis dieser mehr oder minder in den Griff bekommen wurde. Die Gewissensbildung hilft nicht nur, den Glauben im täglichen Leben mehr und mehr zu verwirklichen sondern dient auch zur Vorbereitung des Empfang des heiligen Beichtsakramentes. Den Flyer "Gewissensprüfung nach dem hl. Ignatius von Loyola" kann man sich ausdrucken und am Nachttisch o. ä. hinlegen und täglich betrachten.

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