Mittwoch, 4. März 2015

Rot-Grün will Verfassungsschutz für Homosexuelle in Niedersachsen

In der niedersächsischen Landesverfassung sind Ehe und Familie nicht besonders geschützt. Vor wenigen Jahren wurde die Verfassung um einen Paragraphen bereichert, der Tieren besonderen Schutz gewährleisten soll.   Laut dem Internetagazin für (LBGT = Lesben, Gay, Bisexuellen Transgender !bitte Merken!) Queer soll nun auch die "sexuelle Identität" unter Verfassungsschutz gestellt werden. Damit solle die angebliche Diskriminierung von Homosexuellen, Transgender und Bisexuellen bekämpft werden. Einen entsprechenden Antrag zur Änderung der Verfassung soll von den Parteien SPD, Die Grünen und FDP gemeinsam in den Landtag in Hannover getragen werden.

Gegen den Schutz von Minderheiten vor Diskriminierung ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Der Schutz von allen Menschen vor Benachteiligung ist Christenpflicht. Explizit fordert der katholische Katechismus, dass Homosexuelle nicht "ungerecht zurückgesetzt werden" dürfen, obwohl die Ausübung der Homosexualität von der Kirche "in keiner Weise gebilligt" wird. Aber ist dazu die Formulierung eines Verfassungsziels erforderlich? Ich halte es bedenklich, wenn es in der Verfassung des Landes, in dem ich lebe, kein Schutz für Familie und die Ehe gewährt wird, aber sexuelle Neigungen von Minderheiten besonders gefördert werden sollen. Hier geht es um mehr als nur die Interessen einer Minderheit, hier geht es um die Wertorientierung in unserem Land.

Werden Menschen mit sexuellen Besonderheiten gegen über normal orientierten Leuten bevorzugt? Soweit darf es in unserer Gesellschaft nicht kommen.


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