Sonntag, 15. März 2015

Ein Papst nach Sympathielage?

Seit zwei Jahren ist  Papst Franziskzus im Amt. Von Anfang an gelang es ihm, mit seiner zugänglichen und menschenfreundlichen Art die Herzen der Leute zu erreichen. Auch die Medien fanden bei ihm kein Haar in der Suppe. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Papst Benedikt XVI, der von den Medien und von vielen Leuten für einen "strengen" und "konservativen" Glaubenswächter gehalten wurde.

Von Papst Franziskus erhofften viele eine "Reform" und "Öffnung" der Kirche. Die Traditionalisten in der  der Kirche schwiegen noch am Anfang des Pontifikates. Die schlichte und und aus ihrer Sicht unwürdige Weise des Amtsführung als Pontifex verschluckten sie. Aber anfreunden konnten sich die Tradis nie mit Franziskus.

Nach dem Karnickelspruch und der Papstohrfeige an kinderreichen Familien erhielt Papst Franziskus auch aus diesen Kreisen immer mehr versteckte oder sogar offene Kritik. Und  auch die Kritiker auf der "liberalen" Front erwarten nun von ihm, dass er ihre Hoffnungen nicht nur mit Worten nährt. Die Schonphase eines Medienlieblings ist jetzt endgültig vorbei. Papst Franziskus muss nun mit immer mehr Gegenwind von allen Seiten rechnen. Wie seine Vorgänger im Amt. Ein Grund mehr, seiner Bitte zu entsprechen und  ihn immer wieder in unser Gebet einzuschließen.

Für Gläubige ist der Papst mehr als ein Sympathieträger. Er ist der Nachfolger Petri, der Pontifex, der als "Stellvertreter Christi" auf Erden dem Lehramt der Kirche in Gemeinschaft aller Bischöfe vorsteht. 

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