Dienstag, 25. November 2014

Das Kirchenjahr hilft uns beim Wachsen in den Glauben

Jedes Jahr feiert die Kirche die Geheimnisse des Glaubens im Kirchenjahr. Es beginn immer am 1. Advent und endet am Christkönigssonntag, den wir letzten Sonntag gefeiert haben.
Der eigentliche Sinn des Jahreskreises ist es, uns in eine enge Beziehung zum Heiland zu führen. Wir erwarten seine Ankunft, feiern seine Geburt, eigentlich seine Menschwerdung. Wir begegnen Christus in seinen Evangelien und in dem, was uns seine Apostel über ihn verkünden. Wir leiden mit Christus auf seinem Weg zum Kreuz während der Fastenzeit, die am Karfreitag in seinem Kreuzestod gipfelt. Und wir  jubeln über seine Auferstehung und den Sieg über Tod und Sünde an Ostern. An Pfingsten erleben wir immer wieder neu die Ausgießung des Heiligen Geistes und erfahren dabei, dass uns Gott niemals fern bleibt. Im Verlauf des Jahreskreis gedenken wir den unzähligen Heiligen, die als Fürsprecher in unseren Anliegen vor Gott eintreten. Immer wieder feiern wir auch unsere Gottesmutter Maria, die Königin aller Heiligen. Christkönig feiern wir den wahren König, den Herrn des Himmels und der Erde.

Je intensiver wir den Schatz eines Kirchenjahres heben, desto mehr wachsen wir im geistlichen Leben. Nehmen wir uns im neuen Kirchenjahr vor, jeden Tag unseren Blick und unser Gebet im Fluß des Jahreskreises zu halten. Den jeweiligen Tagesheiligen für die Anliegen unseres Nächsten um Fürbitte anzurufen. Die Gottesmutter zu bitten, uns und unsere Lieben an die Hand zu nehmen und zu Christus zu führen.

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