Montag, 25. März 2019

Was bezweckt der Visbeker Pfarrer Lücker mit seiner aufrüttelnden Predigt zum Thema Missbrauch?

Seit einiger Zeit streamt die Kirchengemeinde St. Vitus Visbek ihre Gottesdienste per Video live ins Internet. Anschließend sind die Gottesdienste in einer Mediathek zu sehen. Große Aufmerksamkeit hat eine Predigt des Visbeker Pfarrer Hermann Josef Lücker im Hochamt am Sonntag, den 3.3.2019 am ausgelöst. Er predigte unter anderem zum Thema "Missbrauchsskandal" in der Kirche, Uneinigkeit der Bischöfe, Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren und dem Miteinander der Gläubigen in seiner Pfarrei und der ganzen Kirche.
Video: >Predigt von Pfarrer Lücker am 3.3.2019

 Das Video wurde bereits mehr als 28.000 Mal angesehen und wurde in meiner Region sehr fleißig weiter empfohlen. Mir wurde der Link zum Gottesdienstvideo von einem Bekannten mitgeteilt. Die komplette Predigt wurde in der heutigen Ausgabe der Oldenburgischen Volkszeitung abgedruckt In den kirchlichen Medien fand die ">Donnerpredigt" bzw. ">Wut-Predigt" des Visbeker Pfarrers sogar überregional Beachtung.

Im Video wollte er aus seinem "Herzen keine Mördergrube" machen, aber es sei "unfassbar", was sich in der Kirche "bis in die obersten Chargen" abgespielt habe. Er sei unserem Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn dankbar, dass er für das Bistum das Motto: "Null Toleranz" ausgegeben habe. Die Visbeker Gemeinde habe ein Schutzkonzept unterschrieben, dass jeder Missbrauch sofort schonungslos aufgedeckt und angezeigt wird.Außerdem beklagte der Pfarrer in der ziemlich leeren Pfarrkirche die "Uneinigkeit der Bischöfe". Wie sollten sich die Gläubigen positionieren, wenn der eine Bischof "hü" und der andere "hott" sagt?

Soweit, so schön. In diesen Punkten gebe ich dem Pfarrer vorbehaltlos Recht. Niemand weiß so recht mehr, welche Lehrmeinung die katholischen Bischöfe vorgeben. Viele setzen sich mittlerweile über die überlieferte Lehre hinweg. Das Zölibat und die Zulassung protestantischer Ehepartner und Wiederverheiratete zur Eucharistie und die Segnung (oder Vorstufe zur Trauung?) gleichgeschlechtlicher Paare sind nur wenige Beispiele der Uneinigkeit der Bischöfe.

Was den Zölibat angeht, so ist Lücker der Meinung, dass die Leute, die den Zölibat nicht selber leben, sich nicht einmischen sollten: "Haltet euch da raus! Ihr lebt doch gar nicht den Zölibat. Was redet ihr denn da alle mit?" Ob die Leute denn wirklich glauben würden, dass die Kirche 1.000 neue Priester erhalte, wenn der Zölibat abgeschafft werde, fragte er.

Anschließend behandelte Lücker das heiße Eisen Sexualmoral. Es sei jedem klar, behauptete der Pfarrer, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht kirchlich heiraten könnten, denn die christliche Ehe sei auf die Zeugung von Nachkommenschaft hin geordnet. (Ist es wirklich jedem klar? In einzelnen evangelischen Landeskirchen werden >"Homo-Paare" bereits getraut.) Lücker bedauerte aber, dass die Priester jeden Panzer und jedes Maschinengewehr, jede Kuh und Hasen segnen könne, nur keine gleichgeschlechtliche Partnerschaft.

Erschreckend ist es in diesem Zusammenhang, dass der Visbeker Pfarrer die geltende Lehre  der Kirche zur Homosexualität völlig außen vor lässt, nach der die praktizierte Homosexualität immer noch Sünde ist. (vgl: >"Keuschheit und Homosexualität, Katechismus der katholischen Kirche, Nr 2357ff.) Natürlich kann die Kirche keine Beziehungen segnen, in denen offensichtlich sündhafte Handlungen vollzogen werden.

Ein weiteres  Thema war das Frauenpriestertum: "Warum können Frauen nicht Priesterinnen werden," fragte Lücker. Der Pfarrer richtete einige letzte Worte seiner aufrüttelnden Predigt an die "Älteren": Ihnen sei früher gesagt worden, schon unkeusche Gedanken seien Sünde. Heute bekämen spätestens bei der Lektüre dritten Seite ihrer Zeitung unkeusche Gedanken. (Sic!) Ist das heute keine Sünde mehr, frage ich mich.

Die Zeiten hätten sich geändert, auch Kirche müsse sich ändern, sagte Lücker. Doch wohin muss sich die Kirche ändern? Mit solchen Worthülsen kann ich wenig anfangen. Ich erwarte Orientierung von unseren Priestern und Bischöfen. Orientierung an dem überlieferten Glauben der Kirche.

Am Ende dieser Predigt vor einer kleinen Gottesdienstgemeinde und einem riesigen Internetpublikum bleibt mir die Frage, was der volksnahe Prediger damit bewirken möchte. Hofft er, enttäuschte abgetauchte Gemeindemitglieder wieder  mit ihrer Kirche zu versöhnen? Will er mit Vorgesetzten abrechnen?

Seine Kritik an die "obere Chargen" und Ansichten zur Sexualmoral und zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren offenbaren, dass er selber ein Teil des Problems ist. Denn er hat sich klar zur Partei der sogenannten "Reformer" positioniert, die die angeblich nicht mehr zeitgemäße Lehre und Tradition der Kirche über Bord werfen wollen.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Wer "Satire" als Bosheit entlarvt, kann viele Wutkommentare ernten

Wer trotz aller Skandale und Angriffe es noch wagt, sich zur katholischen Kirche zu bekennen, der braucht ein dickes Fell. Täglich wird seine Kirche beschuldigt, angeklagt und angegriffen. Die ganze Kirche ist mit ihren  antiquierten Wertvorstellungen, besonders in der Ehe- und Sexualmoral, angeblich veraltet, verkommen und unglaubwürdig. Wer die heutige Vorstellung von angeblicher sexueller "Freiheit" infrage stellt, gilt als rückständig und muss den Vorwurf einstecken, dass in der Kirche so viele Kinder missbraucht werden. In den Augen einiger Kirchenhasser ist jeder überzeugte Katholik ein Kinderficker und Frauenvergewaltiger. Vor allem gilt dies für Priester, denn das Zölibat neben der Sexualmoral für den Missbrauch der Kirche verantwortlich gemacht. Ich überspitze das ein wenig, aber so ist die Gemengelage, die im Moment aufgefahren wird.

Nicht wenige Katholiken verweifeln an ihrer Kirche, in der es so sehr Missbrauch gibt, folgt man der Lautstärke des gegenwärtigen Meinungspegels im gegenwärtigen Mainstream. Man ist besser nicht so fromm und distanziert sich lieber von der Kirche. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass der überwiegende Teil der Katholiken nie ein Kind missbraucht, der überwiegende Teil der Priester ihr Zölibat nie gebrochen haben. Es gibt kaum ein Tag an dem die katholische Kirche nicht zerrissen wird. Wagt man es, sich gegen diese Meinungsmehrheit zu stellen, dann führt dies zu  Shitstorm.

Dies bekam ich deutlich zu spüren, als ich einen kritischen Tweet zu einem >Zerriss von Kirche, Papst und Glauben des Postillons postete. Zugegeben, mein Post war provokativ. Auf der anderen Seite war er durchaus angebracht. Im angeblich humoristische Beitrag von Postillon, bei dem mir das Lachen im Hals stecken blieb, wurde kritisiert, dass Papst Franziskus auf der einen Seite den Kapitalismus kritisiere, auf der anderen Seite Chef einer Kirche sei, die sich mit Reichtum überhäufe.
Screenshot: Mein Tweet zum Beitrag des
Satiremagazins Postillon über Papst und Kirche.
Inzwischen ist der Tweet wieder gelöscht.

Die Kirche wurde als raffgieriger Konzern mit vielen Finanzskandalen dargestellt. Außerdem mache die Kirche sich durch das Verbot von Kondomen am Tod von Aidskranken mitschuldig. Unzweifelhaft hat die Kirche viel Vermögen, unzweifelhaft gab es auch zweifelhafte Finanztransaktionen der Vatikanbank. Aber die gesamte Kirche als profitgierigen Konzern darzustellen, ist eine Verdrehung der Fakten. Die Kirche hat nicht das Ziel, möglichst viel Profit zu machen. Sie ist übrigens auch eine Organisation, die karitativ enorm viel auf der Welt leistet und das Bildungssystem in vielen Ländern gewährleistet. Gerade Papst Franziskus, der selber auf Pomp so weit es sein Amt zulässt, verzichtet, ist ebenfalls eine Lüge. Der katholischen Kirche Mitschuld an der Verbreitung von Aids zu geben, ist ungerecht. Das Verbot von Verhütungsmitteln für gläubige Katholiken kann nur im Zusammenhang der gesamten Sexual- und Ehelehre gesehen werden, nach der ehelicher Verkehr nur in den geschützten Raum der Ehe gehört.

Der Vorwurf, Kirche mache sich mitschuldig am Tod vieler Menschen durch Aids, ist absurd! Der Aids Virus verbreitet sich vor allem bei häufigem sexuellen Verkehr mit wechselnden Partnern, sowie bei mangelnder Blutübertragung und Drogenkonsum mit Spritzen. Die wenigsten Leute, die häufigen Sex mit wechselnden Partnern durchführen, orientieren sich an der katholischen Sittenlehre mit dem Gebot der Keuschheit. Sie werden sicherlich auch das Kondomverbot ignorieren.  Mein Tweet erreichte eine sehr große Beachtung (mit mehr als 110.000 Impressions, fast 10.000 Interaktionen und über 100 Kommentaren, meist böse Häme), aber auch durchaus große Zustimmung (mit über 300 Likes).

Da ich alle Tweets, die ich einmal gepostet habe, nach relativ kurzer Zeit wieder lösche, tangiert mich das wenig. Jeder Sturm geht einmal vorbei. Und wie bereits schon anfangs betont, ist man als überzeugter Katholik ja gewohnt, sich ein dickes Fell zu bewahren.

Dienstag, 18. Dezember 2018

1. Krippenszene: Maria und Josef suchen Herberge

In diesem Jahr ist die Adventszeit sehr kurz.Schon Montag nach dem 4. Advent ist Heiligabend. Der Großteil des Weihnachtsfestes muss deshalb zum Wochenende vorbereitet sein, Einkäufe, Krippe, Weihnachtsbaum schmücken. Darum habe ich schon jetzt begonnen, meine alte Familienkrippe aufzustellen. Natürlich bleibt das kleine Jesuskind noch im Schrank. Es wird erst an Heiligabend in seine Krippe gelegt. Auch die heiligen drei Könige kommen erst nach Weihnachten ins Spiel, wenn sie auf der Suche nach dem Messias unterwegs sind, um den Stern von Bethlehem zu folgen, dem Licht der Welt.
Unsere alte Familienkrippe. 1. Szene: Maria und Josef (vorne)
sind auf der Flucht

Sonntag, 16. Dezember 2018

Unser Pfarrer wird uns verlassen - ein paar Gedanken dazu

Lange galt es als ein Gerücht. Aber jedem in unserer Pfarrgemeinde war klar, dass unser Pfarrer nicht mehr lange in unserer Kirchengemeinde bleibt. Heute, am dritten Adventssonntag, wurde am Ende des Hochamtes offiziell verkündet, dass er im kommenden Frühjahr 2019 in eine Pfarrei wechselt. (>Bericht in meinem anderen Blog)

Es ist mittlerweile längst üblich, dass alle Pfarrer nach ein paar Jahren eine neue Aufgabe gestellt bekommen. Die Gründe hierfür sind sicher vielfältig. Ein Grund liegt im Priestermangel allgemein. So müssen immer wieder Stellen neu besetzt werden. Unser Pfarrer war zehn Jahre bei uns im Amt. Daher war es für viele klar, dass eine Veränderung ansteht.

Früher war es normal, dass ein Pfarrer sein ganzes Leben an einer Pfarrei blieb. Grabsteine der Pfarrer dieser Zeiten auf unserem Friedhof künden davon. Sie waren jahrzehntelang an einem Ort. Sie waren Seelsorger eines ganzen Dorfes, mit dem Leben und der Geschichte eines Ortes eng verbunden. Regelmäßig kehrten sie bei den Familien ein. Heute ist vieles anders. Viele Menschen haben der Kirche längst den Rücken gekehrt.

Welcher Priester im Dorf Pfarrer ist, ist vielen gleichgültig. Der Pfarrer hat heute nicht nur die Menschen eines Dorfes sondern gleich mehrerer Dörfer im Auge zu behalten. Er ist zwar auch Seelsorger. Besonders bei Kasualien (Beerdigungen, Taufen, Hochzeiten). Vor allem aber ist er Verwalter und Leiter einer Pfarrei. Da tritt für viele das Seelsorgerische im Hintergrund. Der Pfarrer ist heute viel weniger sichtbar im Gemeindeleben. Ich habe unseren Pfarer oft wochenlang nicht gesehen. Die Sonntagsmessen werden oft von den drei anderen Priestern zelebriert, Werktagsmessen habe ich ganz selten mit unserem Pfarrer erlebt.

Unvergesslich bleiben aber seine Predigten, die feierlichen Messen an Hochfesten mit unserem Priester. Die Beichten, die er mir spendete. Und vor allem das Trauergespräch vor der Beerdigung meiner Adoptivmutter. Ich habe mit viele geistliche Begegnungen gehabt, die mich beeindruckten.Die eucharistischen Anbetungen. Die Lobpreismessen. Die gemeinsamen Proben mit der Lobpreisschola, die er initiierte. Daher trauere ich, dass unser Pfarrer uns nun verlässt.

Andererseits ist es aber auch sehr heilsam, dass Seelsorger regelmäßig wechseln. So wird uns immer wieder bewusst, dass nicht der Pfarrer sondern Jesus Christus der Mittelpunkt seiner Kirche ist. Kirche ist immer im Umbruch. Aber Pfarrer sind und bleiben wichtig, den sie verkörpern Kraft ihres Amtes und der Sakramente, die sie spenden, die Gegenwart Christi. Dies wissen alle Gemeinden, die ohne Priester auskommen müssen. Wenn ein neuer Pfarrer sein Amt antritt, ist dies ein Grund zum Feiern. Beten wir daher um die Berufung zum Priesteramt und um einen guten neuen Pfarrer für unsere Gemeinde.

Samstag, 15. Dezember 2018

Der Missbrauchsskandal in adventlicher Betrachtung

Alle Zerstörung der „Machtstrukturen“ in der Kirche wird zu nichts führen, wenn es nicht zu einer wirklichen geistlichen Umkehr kommt, einer geistlichen #Erneuerung unserer Kirche. Dieser Prozess endet nie. Beinahe alle sind „Sünder“, vor allem die, die mit einem Finger auf andere zeigen und mit der ganzen Hand auf sich selber weisen: Wer von denen, die Missbrauch anderer anprangern, kann sich selbst freisprechen? Auffällig ist, dass viele die Missstände bei anderen anprangern aber sehr still sind, wenn es um eigene Fehler geht. Dies beobachte ich auch bei mir selber. Heilige gibt es wenige, sie wirken zumeist im Verborgenen.

Verschwindet der eine Machthaber, folgt darauf hin die nächste Machthaberin. Frauen sind nicht das bessere Geschlecht, aber auch Männer sind es nicht. In der Kirche geht es nicht um Macht, sondern um Dienst. Gottesdienst und Dienst am Nächsten im Namen Gottes. Machtmissbrauch war und bleibt das Gegenteil davon.

Weil ich darum weiß, neben meinen Stärken auch meine eigenen Fehler und „Sünden“ kenne, weil ich an die katholische #Kirche und ihr #Evangelium glaube, trete ich nicht aus sondern bemühe mich, an der geistlichen Erneuerung mitzuwirken. Sie beginnt im Innern. Und er muss von jedem Christen geführt werden. Dazu lädt der #Advent ein.

Meine Gedanken zu einem Kommentar in unserer Zeitung und zu vielen Kommentaren zum Thema #Missbrauch in der katholischen Kirche.

Diese Gedanken habe ich heute als Reaktion einer Kolumne zum Missbrauchsskandal in der Kirche in der Oldenburgischen Volkszeitung auf Facebook gepostet

Link zur Vertiefung dieser Gedanken:
Missbrauchsskandal: Papst Franziskus fordert die ganze Kirche zu Buße auf

Sonntag, 2. Dezember 2018

Pfarrversammlung wird zum Aufbruch unserer Pfarrgemeinde

Am vergangenen Donnerstag (letzte Woche im Kirchenjahr 2018) fand die Pfarrversammlung meiner Kirchengemeinde über den neuen Pastoralplan statt. Fast an die Hundert Frauen und Männer nahmen daran teil. Sowohl unser Pfarrer als auch der Vorsitzende unseres Pfarreirates waren überrascht, dass so viele Gemeindemitglieder kamen. Im Verlauf des Abends wurde der lokale Pastoralplan vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurde bereits von vielen Leuten einiges vorbereitet. Vier Optionen wurden herausgearbeitet, aus denen Projekte entwickelt wurden.

Die Option für die Einladung zum Glauben, die Opition für die Verbindung von Liturgie und Leben, die Option für die dienende Kirche und und die Option für das Aufsuchen und Fördern von Charismen. Die Projekte wurden von mehreren Leuten vorgestellt. Ich berichte für die Oldenburgische Volkszeitung und Kirche+Leben (Berichte erscheinen in Kürze) detaillierter darüber. Aber alles in allem war ich von der Versammlung wirklich beeindruckt. Sie war ein Impuls dafür, sich zum katholischen Glauben zu bekennen, den Willen die Barmherzigkeit, die Liebe Gottes überall wirksam werden zu lassen und für die Erneuerung des Gemeindelebens. Bleibt zu wünschen, dass vieles von dem, was in der Versammlung angeregt wurde, umgesetzt wird. Dazu zählt die Einladung von Neuzugezogenen, die vertiefte Verbindung von Liturgie und Leben sowie die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Mission sowohl innerhalb als außerhalb der Pfarrgemeinde.
Link: Pastoralplan | Kath. Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Bakum

Samstag, 1. Dezember 2018

Die Adventszeit beginnt, damit es Weihnachten werden kann

Mit der Vesper beginnt heute Abend die Adventszeit. Es ist die Zeit, in der sich Christen auf das Weihnachtsfest, das Fest der Geburt Christi vorbereiten. Advent heißt auf Deutsch Ankunft. Wir bereiten uns auf die Ankunft Christi in dreifacher Weise vor: 1. das Weihnachtsfest (Feier der Geburt Christi) 2. die Wiederkunft Christi am Ende aller Zeiten 3. die Ankunft Christi in unserem eigenen Leben. Ich wünsche allen eine besinnliche Adventszeit. Mögen wir die Zeit und die Muße bewahren, uns wirklich auf Weihnachten vorzubereiten.

Aus meiner Gebetsecke: Die 1. Kerze brennt. Die Adventszeit beginnt mit dem 1. Advent. Foto: Rosenbaum